Ein außergewöhnlicher Abend in der Kunststation St. Peter bringt vier Künstler aus scheinbar völlig gegensätzlichen Welten zusammen: Der Pariser Tänzer Germain Zambi verbindet den intensiven Streetdance-Stil Krump mit den Kontrabasslinien und der Drehleier des Musikers Florentin Ginot. Ausgangspunkt sind alte Volkslieder und Tänze aus Galicien, Schottland und Irland, die über Jahrhunderte mündlich überliefert wurden. Ginot arrangiert dieses Repertoire für Kontrabass und traditionelle Instrumente und erweitert es mit Elektronik, Samplern und Filtern. Daraus entsteht ein poetischer Dialog zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Klang und Bewegung, in dem Zambi mit der körperlichen Ausdruckskraft des Krump einen intimen Raum zwischen Musik und Tanz eröffnet.
Am Beginn des Abends steht eine Uraufführung für Orgel und Elektronik von Paul Pinto, die er gemeinsam mit dem Organisten Michael Veltman realisiert. Das neue Werk entsteht eigens für die Orgel der Kunststation St. Peter und wird durch eine weitere Komposition für Stimme und Orgel ergänzt. So entfaltet sich ein vielschichtiger Konzertabend zwischen Tradition, Improvisation und zeitgenössischer Klangkunst.
Vorab eine KUNSTHISTORISCHE KURZFÜHRUNG
für Konzertbesucher*innen in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Romanische Kirchen in Köln
Mitwirkende:
Germain Zambi, Tanz .
Florentin Ginot, Kontrabass
Paul Pinto, Stimme
Michael Veltman, Orgel
Abendkasse und VVK 25 Euro (ermäßigt 15 Euro)
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Abendkasse und VVK 25 Euro (ermäßigt 15 Euro)
Kunststation St. Peter