Krieg und Frieden – Zwei Jahrhunderte, zwei musikalische Perspektiven
Rheinischer Kammerchor Köln | 14. November 2026 | St. Maria im Kapitol, Köln
Wie klingt der Triumph über einen militärischen Sieg? Und wie klingt die Sehnsucht nach Frieden angesichts von Krieg, Tod und Zerstörung?
Unter dem Titel „Krieg und Frieden“ stellt der Rheinische Kammerchor Köln zwei eindrucksvolle Werke der Chorliteratur gegenüber, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Georg Friedrich Händels Dettinger Te Deum und Maurice Duruflés Requiem.
Händels monumentales Dettinger Te Deum entstand 1743 anlässlich des britischen Sieges in der Schlacht bei Dettingen. Mit strahlenden Trompeten, Pauken und festlichen Chören feiert das Werk den militärischen Triumph und vermittelt zugleich einen Eindruck vom damaligen Verständnis von Macht, Sieg und göttlicher Vorsehung.
Einen ganz anderen musikalischen Blick eröffnet Maurice Duruflés Requiem, das 1947 im Schatten des Zweiten Weltkriegs vollendet wurde. Geprägt von gregorianischen Melodien und einer schwebenden, farbenreichen Harmonik, entfaltet es eine Atmosphäre der Besinnung, des Trostes und der Hoffnung. Statt triumphaler Klänge stehen hier die Vergänglichkeit des Lebens und die Sehnsucht nach ewigem Frieden im Mittelpunkt.
Zwei Werke, die rund 200 Jahre trennen und die doch durch die großen Fragen menschlicher Existenz miteinander verbunden sind. In ihrer Gegenüberstellung entsteht ein musikalischer Spannungsbogen zwischen Jubel und Trauer, Macht und Vergänglichkeit, Krieg und Frieden.
Gemeinsam mit Solisten und Orchester lädt der Rheinische Kammerchor Köln zu einem eindrucksvollen Konzertabend in der besonderen Atmosphäre der romanischen Kirche St. Maria im Kapitol ein.
Samstag, 14. November 2026 – St. Maria im Kapitol, Köln
Weitere Informationen zu Beginn, Eintrittspreisen und Kartenvorverkauf sind dem Konzertflyer zu entnehmen.
Krieg und Frieden
Basilika St. Maria im Kapitol