St. Ursula

Das unvollendete Paradies

Motetten voller Trost und Geborgenheit

Motetten von Johann Christoph Bach sowie von Johannes Brahms, Friedrich Kiel, Albert Becker, Sven-David Sandström und Eric Whitacre

Gibt es das Paradies? Existiert es in einem Leben nach dem Tod? Die Musik kann alles malen: intensive Schreckensbilder, paradiesische Landschaften, Tränen und Trost. Die Bach-Familie hat Krieg, Leid und Tod erlebt. In drei Motetten von Johann Christoph, Johann Christoph Friedrich und Johann Bach, die aus unterschiedlichen Generationen stammen, stößt der Kammerchor VOX BONA zwischen den Zeilen auf berührende Hoffnung, auch im Angesicht eines viel zu frühen Todes. Wie sehen im Vergleich dazu die Bilder eines Daseins nach dem Tod in der Romantik und unserer heutigen Zeit aus? Die Motette „Warum ist das Licht gegeben“ von Johannes Brahms erzählt von abgrundtiefer Trauer und Verzweiflung. Und doch gewinnt auch hier am Ende die Hoffnung. Aus Albert Beckers „Bleibe bei uns“ und Sven-David Sandströms „In paradisum“ klingt in sehr unterschiedlichen Tonsprachen eine große Sehnsucht nach Trost und Geborgenheit.

VOX BONA Chor, Continuo-Gruppe
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Continuo:
Fiete Wulff – Violoncello
Thomas Dreiseidler – Fagott
Rafael Clément – Kontrabass
George Warren – Orgel



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