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Brühler Schlosskonzerte | Haydn-Festival 2018

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Programm

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> Programm (3,5 MB)

Brühler Schlosskonzerte e.V.
Bahnhofstraße 16, 50321 Brühl
Fon 02232.941884, Fax 02232.941885
info@schlosskonzerte.de
www.schlosskonzerte.de


Die Konzerte:

 

Sa 12. / So 13. Mai   im Abo enthalten


20 Uhr (Sa) / 19.30 Uhr (So) | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise C: 49 / 37 / 34 / 23 / 14 / 9 €

BAROCKES GIPFELTREFFEN

Georg Friedrich Händel   Concerto grosso G-Dur op. 6 Nr. 1 HWV 319
Johann Sebastian Bach   Konzert a-Moll BWV 1040 für Violine und Orchester
Georg Friedrich Händel   Concerto grosso G-Dur op. 3 Nr. 3 HWV 314
Georg Friedrich Händel   Concerto grosso F-Dur op. 3 Nr. 4 HWV 315
Johann Sebastian Bach   Konzert E-Dur BWV 1041 für Violine und Orchester
Georg Friedrich Händel   Concerto grosso B-Dur op. 6 Nr. 7 HWV 325

Chouchane Siranossian, Violine | Capella Augustina | Andreas Spering

Fast auf den Tag genau vor 60 Jahren, am 11. Mai 1958, erklangen Werke von Bach und Händel im Prunktreppenhaus von Schloss Augustusburg – im allerersten Brühler Schlosskonzert. Zum Auftakt der Jubiläumssaison lassen die Brühler Schlosskonzerte dieses Gipfeltreffen der beiden barocken Großmeister (die 1685 zwar im Abstand von weniger als einem Monat und keine 200 Kilometer voneinander entfernt geboren wurden, einander aber nie begegnet sind) noch einmal aufleben: mit Bachs virtuosen Violinkonzerten und den fulminanten Concerti grossi aus Händels Londoner Zeit. Wie vor 60 Jahren schon, eröffnet auch in diesem Jahr das hauseigene Orchester der Brühler Schlosskonzerte, die Capella Augustina, die Saison. Als Solistin ist Chouchane Siranossian zu erleben, die dem Orchester seit 2013 als Konzertmeisterin einen frischen Wind verleiht. Am Dirigentenpult steht der Künstlerische Leiter der Brühler Schlosskonzerte, Andreas Spering.

 

Sa 26. / So 27. Mai   im Abo enthalten


20 Uhr (Sa) / 19.30 Uhr (So) | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise C: 49 / 37 / 34 / 23 / 14 / 9 €

KLASSISCHE WEGE ZUR ROMANTIK

Wolfgang Amadeus Mozart   Sinfonie A-Dur KV 201
Joseph Haydn   Konzert Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1 für Violoncello und Orchester
Anton Bruckner   Adagio aus dem Streichquintett F-Dur WAB 112
Peter Iljitsch Tschaikowsky   Serenade C-Dur op. 48 für Streichorchester

Harriet Krijgh, Violoncello | Württembergisches Kammerorchester Heilbronn |
Önder Baloglu, Violine und Leitung

Mit ihrem ausdrucksvollen Spiel ist die junge niederländische Ausnahmecellistin Harriet Krijgh bei Joseph Haydns Cellokonzert in C-Dur, entstanden an der Schwelle vom Spätbarock zur Klassik, in ihrem Element. Auch ihr Instrument, ein Violoncello von Giovanni Paolo Maggini aus dem Jahr 1620, ist bestens geeignet für diese Musik, die mit kammermusikalischer Durchsichtigkeit und virtuosem Charme besticht. Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn steuert die einfühlsame Begleitung bei und schlägt einen Bogen von Mozarts gut gelaunter Salzburger Sinfonie KV 201 zu Tschaikowskys zauberhafter Serenade für Streichorchester: Mit dem 1880 entstandenen Werk von heiterer Eleganz und romantischer Innigkeit wollte Tschaikowsky nach eigenem Bekunden seiner „Mozart-Verehrung Tribut zollen“.


 

Sa 2. / So 3. Juni   im Abo enthalten


20 Uhr (Sa) / 19.30 Uhr (So) | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise C: 49 / 37 / 34 / 23 / 14 / 9 €

VIVALDIS JAHRESZEITEN

Antonio Vivaldi   Konzerte op. 8 Nr. 1-4 für Violine, Streicher und Basso continuo „Die vier Jahreszeiten“
Johann Sebastian Bach   Concerto E-Dur BWV 1053 für Cembalo, Streicher und Basso continuo
Johann Sebastian Bach   Concerto f-Moll BWV 1056 für Cembalo, Streicher und Basso continuo
Johann Sebastian Bach   Air aus der Orchestersuite Nr. 3 D-Dur BWV 1068

Francesco Corti, Cembalo | Harmonie Universelle |
Florian Deuter & Mónica Waisman, Violine und Leitung

Antonio Vivaldi setzte dem Wandel der Jahreszeiten ein einzigartiges klingendes Denkmal, das auch in unserer vom Klimawandel geprägten Gegenwart nichts von seiner Aktualität und Popularität eingebüßt hat. Während Vivaldi seine Konzerte op. 8 1725 in Venedig veröffentlichte, entstanden Bachs Cembalokonzerte wenige Jahre später in Leipzig. Bach etablierte damit als einer der Ersten das Cembalo als Soloinstrument. In einem reizvollen deutsch-italienischen Perspektivwechsel interpretiert der italienische Cembalist Francesco Corti Bachs Konzerte, während der versierte deutsche Barockgeiger Florian Deuter und die temperamentvolle argentinische Violinistin Mónica Waisman mit ihrem Ensemble Harmonie Universelle ihre Sicht auf Vivaldis Jahreszeiten präsentieren – und im Jubiläumsjahr an ihre lange Verbundenheit mit den Brühler Schlosskonzerten anknüpfen.

 

Sa 16. / So 17. Juni   im Abo enthalten


20 Uhr (Sa) / 19.30 Uhr (So) | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise A: 30 / 24 / 20 / 14 / 10 / 7 €

VON BACH BIS PIAZZOLLA

Johann Sebastian Bach   Goldberg-Variationen BWV 988
Maurice Ravel / Safri Duo   „Alborada del Gracioso“ (Morgenlied eines Narren) aus „Miroirs“
Astor Piazzolla   Tango Nr. 2 (Tango Suite)

Katarzyna Myćka, Marimba | Conrado Moya, Marimba

Die Marimba ähnelt dem Xylophon, klingt aber dank ihrer Resonanzrohre aus Metall dunkler und voller. Sie stammt aus Afrika und gilt als eines der ältesten Instrumente der Menschheit. Selten ist sie als Soloinstrument zu hören, noch seltener im Duo. Die Polin Katarzyna Myć ka und der Spanier Conrado Moya bilden ein Marimba-Duo – und zwar ein höchst virtuoses. Ihre Bewegungen beim Spiel gleichen einem Tanz, und sie entlocken ihren Instrumenten bis zu sechs Töne gleichzeitig. Mit einem facettenreichen Programm, das von Bachs Goldberg-Variationen bis zu Piazzollas Tango Suite reicht und noch ein paar Überraschungen birgt, verspricht diese Brühler Marimba-Premiere, ein unvergessliches Erlebnis zu werden.


Fr 29. Juni   Sonderkonzert WDR 3 Alte Musik in NRW


20 Uhr | Schlosskirche
Preis: 22 €

AROUND GESUALDO

Madrigale von Carlo Gesualdo, Luzzasco Luzzaschi, Sigismondo d’India, Pomponio Nenna, Giuseppe Palazzotto und Giovanni de Macque

La Compagnia del Madrigale

Sechs Sänger – drei Frauen und drei Männer – bilden die kleine, feine Besetzung des Ensembles La Compagnia del Madrigale. Für ihre Einspielungen ernteten sie zahlreiche Auszeichnungen wie den Preis der deutschen Schallplattenkritik und etliche Male den Diapason d’Or. Mit viel Feingefühl wandeln sie auf den Spuren des Madrigals, jener mehrstimmigen Gesangsform der Renaissance und des Frühbarock, die sich meist weltlichen Inhalten widmete. Insbesondere das ausdrucksvolle Madrigalwerk des schillernden italienischen Fürsten und Komponisten Carlo Gesualdo hat seine zeitlose Faszination bis heute bewahrt. In ihrem abwechslungsreichen Programm gruppieren die italienischen Künstler um seine Werke herum weitere Kleinodien aus der Welt des Madrigals.

 

Sa 30. Juni / So 1. Juli   im Abo enthalten


20 Uhr (Sa) / 19.30 Uhr (So) | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise A: 30 / 24 / 20 / 14 / 10 / 7 €

BEFLÜGELTE LEIDENSCHAFT

Robert Schumann   „Papillons“ op. 2 für Klavier
Claude Debussy   „Nocturne“ Des-Dur L 82 für Klavier
Gabriel Dupont   „La maison dans les dunes“ für Klavier (Auszüge)
Peter Iljitsch Tschaikowsky   „Die Jahreszeiten“ op. 37b für Klavier (Auszüge)
Ludwig van Beethoven   Sonate f-Moll op. 57 für Klavier „Appassionata“

Severin von Eckardstein, Klavier

Severin von Eckardstein gehört zu den renommiertesten Pianisten seiner Generation. Als Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter der ARD-Wettbewerb und der Wettbewerb Ferruccio Busoni, ließ er aufhorchen und er ist regelmäßig zu Gast auf großen internationalen Konzertbühnen. Dabei liegt ihm – bei aller technischen Brillanz – nicht am virtuosen Tastendonner, er behandelt das Klavier als poetisches Ausdrucksmittel und präsentiert im prächtigen Treppenhaus des Schlosses Augustusburg ein wohldurchdachtes Programm. Severin von Eckardstein widmet sich den Wonnemonaten aus Tschaikowskys selten aufgeführtem Zyklus „Die Jahreszeiten“, kombiniert dazu Schumanns zauberisches Jugendwerk „Papillons“, begibt sich auf Ausflüge in die französische Klaviermusik und lässt alle Fäden bei Beethovens ebenso expressiver wie virtuoser „Appassionata“ zusammenlaufen.


Fr 24. August   Haydn-Festival


20 Uhr | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise C: 49 / 37 / 34 / 23 / 14 / 9 €

VON HAYDN BIS HEUTE

Felix Mendelssohn Bartholdy   Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 „Italienische“
José María Sánchez-Verdú   Uraufführung – Kompositionsauftrag des Haydn-Festivals
Joseph Haydn   Sinfonie D-Dur Hob. I:101 „Die Uhr“

Capella Augustina | Andreas Spering

Den Beinamen „Die Uhr“ verdankt Haydns Sinfonie Nr. 101 dem zweiten Satz, der mit einem langsamen Pendeln der Streicher und Fagotte beginnt. Wie alle Londoner Sinfonien erfreute sie sich von Anfang an großer Beliebtheit. Keine 40 Jahre später komponierte Felix Mendelssohn Bartholdy seine „Italienische Sinfonie“. Pure Lebensfreude teilt sich im pulsierenden Allegro des Kopfsatzes und im Finalsatz, einer rasenden Tarantella, mit. Zeitlebens fühlte sich Mendelssohn den Wiener Klassikern, vor allem Haydn und Mozart, verpflichtet. Dass die Strahlkraft von Haydns Musik bis heute wirkt, wird der spanische Komponist und Dirigent José María Sánchez-Verdú mit einem Orchesterstück unter Beweis stellen, das sich mit Haydns Werk auseinandersetzt: An ihn wurde der diesjährige Kompositionsauftrag des Haydn-Festivals vergeben. Sánchez-Verdú lehrt Komposition an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf und erhielt unter anderem den 1. Kompositionspreis der Jungen Deutschen Philharmonie und den Siemens Musikpreis.

Der Kompositionsauftrag an José María Sánchez-Verdú wurde durch die C. L. Grosspeter Stiftung ermöglicht.

Sa 25. August   Haydn-Festival


20 Uhr | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise A: 30 / 24 / 20 / 14 / 10 / 7 €

MYTHOS UND MEISTERSCHAFT

Joseph Haydn   Andante con variazioni f-Moll Hob. XVII: 6 für Klavier
Ludwig van Beethoven   Sonate cis-Moll op. 27 Nr. 2 für Klavier „Mondscheinsonate“
Joseph Haydn   Sonate C-Dur Hob XVI:50 für Klavier
Ludwig van Beethoven   Sonate c-Moll op. 111 für Klavier

Stefan Vladar, Klavier

Stefan Vladar stammt aus Wien, gewann einst als jüngster Teilnehmer den Internationalen Beethoven-Klavierwettbewerb in seiner Heimatstadt und wirkt heute als Professor für Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. „Ich glaube, dass ich extremer bin in manchen Dingen, die Beethoven ausmachen, weil das ja wirklich ein Extrem-Komponist war“, so der Pianist. Bei seinem Klavierabend bringt er zwei gewichtige Sonaten von Beethoven zu Gehör: die „Mondscheinsonate“, deren Beginn so berühmt ist, dass selbst Klassikmuffel sie erkennen, und die letzte der 32 Klaviersonaten, das sagenumwobene Opus 111, um das sich – auch aufgrund der literarischen Rezeption bei Thomas Mann – ein Nimbus gebildet hat. Reizvoll ist die Gegenüberstellung mit Haydns letzter Londoner Klaviersonate Hob. XVI:50, einer nicht minder großen „Sonata für das Pianoforte“. Haydn schrieb sie für eine technisch und musikalisch höchst versierte junge Londoner Pianistin.


So 26. August   Haydn-Festival


20 Uhr | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise A: 30 / 24 / 20 / 14 / 10 / 7 €

WANDERER ZWISCHEN HAYDN UND BEETHOVEN

Joseph Haydn   Trio C-Dur Hob. XV:21 für Klavier, Violine und Violoncello
Joseph Haydn   Trio fis-Moll Hob. XV:26 für Klavier, Violine und Violoncello
Joseph Haydn   Trio A-Dur Hob. XV:18 für Klavier, Violine und Violoncello
Ludwig van Beethoven   Trio B-Dur op. 97 für Klavier, Violine und Violoncello „Erzherzogtrio“

Trio Wanderer

Eines der bedeutendsten Klaviertrios der Gegenwart, das Trio Wanderer, ist bereits zum dritten Mal zu Gast in Schloss Augustusburg. Die französischen Musiker lernten sich während des Studiums am Pariser Konservatorium kennen und gewannen ein Jahr nach Gründung ihres Trios den renommierten ARD-Wettbewerb in München. Mit ihrer Gesamtaufnahme der Trios von Beethoven sorgten sie für Furore – Haydns Kammermusik liegt ihnen ebenso am Herzen. Dessen Trios Hob. XV entstanden für die größeren und klangvolleren Hammerflügel, die Haydn in London vorfand. Als Krönung ihres Konzerts in Balthasar Neumanns weltberühmtem Treppenhaus spielen die Franzosen Beethovens „Erzherzogtrio“. Dieses reife letzte Klaviertrio widmete der Komponist dem jungen Erzherzog Rudolph und entfaltete darin eine fast orchestrale Klangfülle, dass man sich die Augen reibt, weil doch nur drei Musiker auf der Bühne sitzen.

 

Mo 27. August   Haydn-Festival


20 Uhr | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise C: 49 / 37 / 34 / 23 / 14 / 9 €

CONCERTO … CON PASSIONE

Joseph Haydn   Sinfonie d-Moll Hob. I:34
Johann Andreas Kauchlitz   Konzert D-Dur für Mandoline und Streicher
Joseph Haydn   Sinfonie d-Moll Hob. I:26 „Lamentatione“
Joseph Haydn   Ouvertüre D-Dur Hob. Ia:5 zur Oper „Acide e Galatea“
Giovanni Hoffmann   Konzert D-Dur für Mandoline, Streicher, 2 Oboen und 2 Hörner
Joseph Haydn   Sinfonie f-Moll Hob. I:49 „La Passione“

Anna Torge, Mandoline | Concerto Köln | Markus Hoffmann, Violine und Leitung

Als wichtiger Wegbegleiter der Brühler Schlosskonzerte steht Concerto Köln für die Kraft und Inspiration, die aus musikalischen Freundschaften erwächst. Die Freude ist groß, dass das Ensemble in der Geburtstagssaison als Artist in Residence gleich dreimal beim Haydn-Festival in Erscheinung tritt. Mit von der Partie im ersten Konzert ist ein charmantes Instrument, das seinen Zauber entfalten kann, wenn man ihm Raum gibt: die Mandoline. Gespielt wird sie von der großartigen Anna Torge, deren Ausstrahlung viel zur Wiedergeburt ihres Instruments beigetragen hat. Eine echte Entdeckung sind die Mandolinenkonzerte der Haydn-Zeitgenossen Johann Kauchlitz und Giovanni Hoffmann – dargeboten im Spiegel besonderer Kostbarkeiten aus dem reichen Fundus der Haydn-Sinfonien.


 

Di 28. August   Haydn-Festival


20 Uhr | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise A: 30 / 24 / 20 / 14 / 10 / 7 €

HAYDN ALLA UNGARESE

Improvisation über u.a.:
Joseph Haydn   Menuett G-Dur Hob. IX:3 Nr. 2
Joseph Haydn   Serenade (Andante cantabile) aus dem Streichquartett F-Dur op. 3 Nr. 5 Hob. III:17
Joseph Haydn   Rondo alla Ungarese aus dem Klaviertrio G-Dur Hob. XV:25

Miklós Lukács Trio:
Miklós Lukács, Zimbal | György Orbán, Kontrabass | István Baló, Schlagzeug

Zu den spannendsten Annäherungen an Joseph Haydn gehört die Kunst des ungarischen Jazz-Trios um Miklós Lukács. Die Besetzung mit Zimbal, Kontrabass und Schlagzeug ist ebenso ungewöhnlich wie das Programm, das sich zwischen Jazz und Klassik bewegt. In der ungarischen Volksmusik spielt das Zimbal, ein mit Klöppeln geschlagenes Hackbrett, eine wichtige Rolle. Miklós Lukács, der das Zimbalspiel von seinem Vater lernte und an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest studierte, betont die melodischen Qualitäten des Schlaginstruments und entlockt ihm eine ungemein große Palette an Klangfarben und Ausdrucksformen. In der Welt des Zimbals ist Lukács eine Koryphäe, als Jazzmusiker spielt er mit Größen wie Uri Caine, Herbie Mann und Roby Lakatos, als Klassikkünstler arbeitet er eng mit dem Komponisten Péter Eötvös zusammen. Bei den Brühler Schlosskonzerten improvisiert Miklós Lukács mit seinem Trio über ausgesuchte Stücke aus Haydns Feder. Haydn hätte seine helle Freude gehabt!

 

Mi 29. August   Haydn-Festival


20 Uhr | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise C: 49 / 37 / 34 / 23 / 14 / 9 €

CONCERTO … CON DIVERTIMENTO

Joseph Haydn   Divertimento Es-Dur Hob. II:21 für 2 Violinen, Viola, Bass und 2 Hörner
Wolfgang Amadeus Mozart   Divertimento D-Dur KV 136
Joseph Haydn   Divertimento Es-Dur Hob. II:6 für 2 Violinen, Viola und Bass
Wolfgang Amadeus Mozart   Serenade Nr. 6 D-Dur KV 239 „Serenata notturna“

Concerto Köln | Markus Hoffmann, Violine und Leitung

Eine der schönsten Freundschaften der Musikgeschichte ist die zwischen Haydn und Mozart. Gegenseitige Bewunderung und Inspiration und ein spielerischer Wettstreit prägten diese besondere Beziehung, und vielleicht auch: ein ähnlicher Sinn für Humor. Beide Komponisten waren Meister der Unterhaltung, der leichten Muse, freilich nicht ohne tiefen Ausdruck. In den Divertimenti und Serenaden, die im 18. Jahrhundert als Tafelmusik und bei Freiluftveranstaltungen erklangen, fanden beide Komponisten eine ideale Spielwiese für ihre endlos sprudelnden Ideen und für so manchen musikalischen Spaß. Die munter aufspielenden Musiker von Concerto Köln sind ein Glücksfall für dieses heitere Repertoire. Viel Vergnügen!

 

Do 30. August   Haydn-Festival


20 Uhr | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise C: 49 / 37 / 34 / 23 / 14 / 9 €

EINE KLEINE NACHTMUSIK

Joseph Haydn   Divertimento G-Dur Hob. II:2 für Streicher
Wolfgang Amadeus Mozart   Serenade Nr. 13 G-Dur KV 525 für Streicher „Eine kleine Nachtmusik“
Wolfgang Amadeus Mozart   Sieben Menuette mit Trio G-Dur KV 61b
Felix Mendelssohn Bartholdy   Sinfonie Nr. 10 h-Moll MWV N 10
Franz Schubert   Fünf Deutsche Tänze mit Coda und Trios D 90

Akademie für Alte Musik Berlin | Bernhard Forck, Violine und Leitung

Der Akademie für Alte Musik Berlin eilt ein hervorragender Ruf voraus. In den dreieinhalb Jahrzehnten ihres Bestehens konnten die Musiker vieles bewegen im Bereich der Alten Musik und haben auch die Brühler Schlosskonzerte immer wieder bereichert mit ihrer Sicht auf große und kleine Meister aus Barock und Klassik. Für ihr unermüdliches Wirken wurden sie belohnt mit dem Telemann Preis, der Bach Medaille und dem ECHO Klassik. Der Geiger Bernhard Forck hat das Ensemble mit seiner Persönlichkeit und dank seiner intensiven Beschäftigung mit der historischen Aufführungspraxis besonders geprägt. Mit einem schwungvollen Programm von Haydn und Mozart bis Schubert und Mendelssohn ist ihr Konzert im Schloss Augustusburg eine Aufforderung zum Tanz, ein Appell an die Lebensfreude und ein Gesundbrunnen für die Seele.

 

Fr 31. August   Haydn-Festival


20 Uhr | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise B: 40 / 33 / 30 / 21 / 12 / 7 €

MEISTER AUF 16 SAITEN

Joseph Haydn   Streichquartett G-Dur op. 64 Nr. 4 Hob. III:66
Joseph Haydn   Streichquartett B-Dur op. 76 Nr. 4 Hob. III:78 „Sonnenaufgang“
Ludwig van Beethoven   Streichquartett Nr. 7 F-Dur op. 59 Nr. 1

Philharmonia Quartett Berlin

Auf dem Zenit seines Schaffens widmete sich Joseph Haydn in seinem letzten Streichquartett-Zyklus op. 76 noch einmal mit ganzer Kraft und Erfindungsgabe jener Gattung, die er so nachhaltig geprägt hat. Das „Sonnenaufgangsquartett“ gehört zu den großen, zeitlosen Meisterwerken, mit denen Haydn der Quantensprung von der Hausmusik zur Königsdisziplin der Kammermusik gelang. Keine zehn Jahre später schaffte es Beethoven mit seinem Opus 59, diese Entwicklung fortzuspinnen und das Quartett wiederum auf eine neue Stufe zu katapultieren. Während seine Zeitgenossen noch mit Unverständnis auf diese Musik reagierten, gilt sie uns heute als Höhepunkt der Gattung. Für die hochgelobten Musiker des Philharmonia Quartett Berlin ist diese Musik ein Lebenselixier; kürzlich haben sie Beethovens Quartette op. 59 aufgenommen. Bei der Feier zum 60. Geburtstag dürfen die vier langjährigen Freunde der Brühler Schlosskonzerte natürlich nicht fehlen.


 

Sa 1. / So 2. September   Haydn-Festival


18.30 Uhr | Restaurant 1875 im Kaiserbahnhof / Schlosspark
Preis: 107 € (buchbar nur telefonisch unter 02232.941884) | inklusive Eintritt zum anschließenden Feuerwerk

KONZERT-MENÜ & FEUERWERK

ARTIS GitarrenDuo

Eine Verbindung von kulinarischem und musikalischem Genuss bietet das Konzert-Menü im stimmungsvollen Ambiente des Restaurants 1875 im Brühler Kaiserbahnhof. Zur Musik des vielfach preisgekrönten ARTIS GitarrenDuos genießen die Gäste ein viergängiges Menü. Im Anschluss werden die Gäste mit einem Bus zum Park von Schloss Augustusburg gebracht, wo auf der Schlossterrasse Ehrenplätze für sie reserviert sind. Um 22 Uhr beginnt hier das große Feuerwerk zum Abschluss der Schlosskonzerte-Saison.

Der Paketpreis – 107 € pro Person – umfasst
* ein 4-Gang-Menü
* begleitende Weine und alkoholfreie Getränke, Bier und Kaffeegetränke
* die musikalische Umrahmung
* den Bustransfer zum Feuerwerk und zurück
* und das Feuerwerk der Brühler Schlosskonzerte

 

Sa 1. / So 2. September   Haydn-Festival | im Abo enthalten


19.00 Uhr | St. Margareta
Preise M: 39 / 34 / 29 / 24 / 17 / 12 € | inklusive Eintritt zum anschließenden Feuerwerk

HAYDNS JAHRESZEITEN

Joseph Haydn   „Die Jahreszeiten“ Hob. XXI:3, Oratorium in 4 Teilen

Hannah Morrison, Sopran | Sebastian Kohlhepp, Tenor | Thomas E. Bauer, Bass
Deutscher Jugendkammerchor | Florian Benfer, Einstudierung
Capella Augustina | Andreas Spering

Das Oratorium „Die Jahreszeiten“ ist Haydns letztes großes Werk. Es geht darin um weit mehr als um die Jahreszeiten: Es geht um den Zyklus des Lebens. Für diese allumfassende und sehr lebendige Musik braucht es Interpreten, die bereit sind, ihre ganze Kreativität zu aktivieren, um die Fantasie und Menschlichkeit dieses Oratoriums zum Ausdruck zu bringen. Mit den flexiblen und begeisterungsfähigen Musikern der Capella Augustina steht Andreas Spering ein großartiges Orchester zu Gebote. Die Stimmen des Deutschen Jugendkammerchors sind eine Traumbesetzung, und die Gesangssolisten, allesamt beschlagen im Bereich der Alten Musik, machen die vielfältigen musikalischen Charaktere, die Haydn hier geschaffen hat, lebendig. Ein eindrucksvoller Höhepunkt zur Feier der Geburtstagssaison!


 

Sa 1. / So 2. September   Haydn-Festival


19.30 Uhr | Schloss Augustusburg, Treppenhaus
Preise D: 77 / 65 / 57 / 45 / 25 / 15 € | inklusive Eintritt zum anschließenden Feuerwerk

CONCERTO … CON FUOCO

Joseph Haydn   Sinfonie D-Dur Hob. I:62
Wolfgang Amadeus Mozart   Konzert A-Dur KV 219 für Violine und Orchester
Joseph Haydn   Konzert A-Dur Hob. VIIa:3 für Violine und Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart   Sinfonie g-Moll KV 550

Concerto Köln | Giuliano Carmignola, Violine und Leitung

Giuliano Carmignola ist eine der Lichtgestalten der historischen Aufführungspraxis, ein Geiger von bewundernswerter technischer Brillanz und großer Ausstrahlung mit einem tiefen Wissen über die Musik des 18. Jahrhunderts. Für seine Aufnahmen erntete er zahlreiche Auszeichnungen vom ECHO Klassik bis zum Diapason d’Or, kürzlich spielte er die Violinkonzerte von Bach zusammen mit Concerto Köln ein. Beim Schlagabtausch mit diesem Ensemble entsteht immer wieder aufs Neue eine besondere musikalische Energie. Die beiden Violinkonzerte von Mozart und Haydn in strahlendem A-Dur in dieser Konstellation zu erleben, birgt besonderes Glückspotenzial. Den Rahmen bilden Mozarts große g-Moll-Sinfonie und Haydns Sinfonie Nr. 62 – ein musikalisches Feuerwerk!

 

Sa 1. / So 2. September   Haydn-Festival


19.30 Uhr | Schlosskirche
Preis: 27 € | inklusive Eintritt zum anschließenden Feuerwerk

UNTER FREUNDEN

Joseph Haydn   Divertimento D-Dur Hob. XI:39
Luigi Tomasini   Divertimento Nr. 10 A-Dur
Joseph Haydn   Divertimento h-Moll Hob. XI:96
Joseph Haydn   Divertimento G-Dur Hob. XI:66
Carl Friedrich Abel   Duetto D-Dur
Luigi Tomasini   Divertimento Nr. 12 A-Dur

Esterházy Ensemble:
Michael Brüssing, Baryton | András Bolyki, Viola | Mária Andrásfálvy-Brüssing, Violoncello

Joseph Haydn und Luigi Tomasini waren nicht nur Kollegen in der Hofkapelle des Fürsten Esterházy, sie waren auch gute Freunde. Tomasini wirkte als Konzertmeister des von Haydn geleiteten Orchesters und Haydn begeisterte sich für seinen warmen Geigenton. Mit ihren Kompositionen inspirierten sie sich gegenseitig. Eine freundschaftliche Verbindung besteht auch zwischen den Brühler Schlosskonzerten und den drei Musikern des Esterházy Ensembles, die sich mit Hingabe und Leidenschaft der Kammermusik von Haydn und seinem Umfeld widmen. Immer wieder fasziniert dabei das Baryton mit seinen Resonanz- und Bordunsaiten, ein heute quasi ausgestorbenes Instrument, das von Fürst Nikolaus von Esterházy persönlich gespielt wurde. Beim Zusammenspiel von Baryton, Viola und Violoncello bietet das wunderbar warme Klangfarbenspektrum ein besonderes Hörerlebnis.


 

Sa 1. / So 2. September   Haydn-Festival | im Abo enthalten


22 Uhr | Schlosspark
Preis: 7 €

 

Georg Friedrich Händel   „Feuerwerksmusik“ HWV 351
mit synchronem Boden-, Terrassen- und Höhenfeuerwerk (Dauer: ca. 30 Minuten)

Neues Rheinisches Kammerorchester | Gerhard Peters

Es ist der Funken sprühende Höhepunkt und der krönende Abschluss einer jeden Brühler Schlosskonzerte-Saison: Das Boden-, Terrassen- und Höhenfeuerwerk im Schlosspark der Augustusburg, begleitet von orchestraler Live-Musik. Auch dieses Jahr erklingt das beste und prachtvollste, das größte und schönste Werk, das man sich zu einem solchen Anlass vorstellen kann. Es ist Georg Friedrich Händels Jahrtausend-Hit der „Music for the Royal Fireworks“, komponiert im Jahr 1749 für ein königliches Feuerwerk auf der Londoner Themse. Unter der Leitung von Gerhard Peters spielt das Neue Rheinische Kammerorchester, das seit langer Zeit zu den festen Größen der Kölner Musikkultur zählt.

Der Eintritt zu den Feuerwerken ist im Kartenpreis der am selben Tag vorangehenden Konzerte im Schloss, in St. Margareta und der Schlosskirche bereits enthalten. Für Besucher dieser Konzerte sind zum Feuerwerk Stehplätze auf der Schlossterrasse reserviert. Einzelkarten für Stehplätze bei den Feuerwerken im Gartenparterre sind im Vorverkauf sowie an den Eingängen zum Schlosspark erhältlich. Die Park-Tore werden um 21 Uhr geöffnet.

 

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Spielstätten

 

Schloss Augustusburg / Schlosspark
Adresse: Am Bundesbahnhof, 50321 Brühl
Informationen: +49(0)2232.941884 / www.schlosskonzerte.de
Tickets werden ausschließlich von KölnTicket verkauft.

 

Schlosskirche
Adresse: Schloßstraße 2, 50321 Brühl
Informationen: +49(0)2232.941884 / www.schlosskonzerte.de
Tickets werden ausschließlich von KölnTicket verkauft.

 

St. Margareta
Adresse: Pastoratstraße 20, 50321 Brühl
Informationen: +49(0)2232.941884 / www.schlosskonzerte.de
Tickets werden ausschließlich von KölnTicket verkauft.

 

Restaurant 1875 im Kaiserbahnhof
Adresse: Kierberger Straße 158, 50321 Brühl
Informationen: +49(0)2232.941884 / www.schlosskonzerte.de
Tickets werden ausschließlich telefonisch unter +49(0)2232.941884 verkauft.

 

 

Kartenvorverkauf ab Freitag, 16. Februar 2018, 10 Uhr

über die Homepage www.schlosskonzerte.de (à print@home: Konzertkarten online buchen und zuhause ausdrucken) über die KölnTicket-Hotline +49(0)221.2801 in allen an KölnTicket angeschlossenen Vorverkaufsstellen

 

Abo-Verkauf

Kartenbüro der Brühler Schlosskonzerte für Abonnenten und Vereinsmitglieder
Rathaus – Fachbereich Kultur
Nora Schenk
50319 Brühl
Fon +49(0)2232.792650
Fax +49(0)2232.792690
n.schenk@bruehl.de

 

Restkarten

sind jeweils an der Konzertkasse erhältlich, die 1 Stunde vor Konzertbeginn öffnet.

 

Bei Fragen rund um

- das Programm der Saison 2018

- Möglichkeiten, die Brühler Schlosskonzerte finanziell und ideell zu unterstützen - die Mitgliedschaft im Verein Brühler Schlosskonzerte

Platzhalter Geschäftsstelle
Brühler Schlosskonzerte e.V.
Bahnhofstraße 16
50321 Brühl
Fon +49(0)2232.941884
Fax +49(0)2232.941885
info@schlosskonzerte.de
www.schlosskonzerte.de
Alle Angaben ohne Gewähr! – Fehler melden: info[at]klassik-koeln.de

 

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