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Die „Camerata St. Anna“ wurde 1989 von Lisa Gerigk und Walter Liedtke zunächst als Solistenquartett mit Orgelbegleitung gegründet. Bald stießen Streicher und ein Organist zur Gruppe, die sich später auch um einige Blasinstrumente (Querflöte, Fagott) erweiterte. Diese Besetzung erwies sich trotz einer gewissen natürlichen Fluktuation als eine tragfähige Basis, um gemeinsam Geistliche Vokal- und Instrumentalmusik aus dem 17. bis 19. Jahrhundert einzustudieren und aufzuführen.
Konzerte führten die Gruppe z.B. in viele romanische Kirchen Kölns (St. Georg, Maria Lyskirchen, St. Aposteln, St. Ursula). Dabei standen Werke beispielsweise von Vivaldi, Rosenmüller, Buxtehude oder Purcell auf dem Programm.
Der Komponist und Musiklehrer Martin Schröder, der dem Ensemble als Gast-Fagottist verbunden ist, schrieb für die „Camerata St. Anna“ einen Zyklus nach Texten aus Rilkes „Stundenbuch“. In Zusammenarbeit mit einem Chor wurde bspw. eine Messe im Aachener Dom gestaltet. Die Gruppe probt alle 14 Tage in der Kirche St. Marien in Köln-Nippes, wo sie eine zweite kirchenmusikalische Heimat gefunden hat.
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