Ave, maris stella - Meerstern, sei gegrüßt. - Marienlob 24.05.2013, 20 Uhr
Mit einer besonderen Auswahl von Marienlobgesängen führt die Sängerin Agnes Erkens, begleitet von dem Organisten Thomas Frerichs, durch eine musikalische Zeitreise. Marianische Gesänge mit Orgelbegleitung und A capella bewegen sich im Wechsel durch unterschiedliche Zeit-und Stilepochen: vom gregorianischen Hymnus Ave maris stella – Meerstern, sei gegrüßt (11./12. Jh.), dem Hymnus de Maria Hildegard von Bingen (1098-1179) zu Alfonso X el Sabio's frühmittelalterlichen Cantigas de Santa Maria (1221-1284) und Giulio Caccini's (1546-1618) Ave Maria - und andere. Ein ganz besonderes Highlight sind die Cantus Mariales iaponici, die von Saburo Takata (1913-2000) für Orgelbegleitung bearbeitet wurden. Sie wurden 2009 erstmalig in Japan von der Sängerin Agnes Erkens vorgetragen. |
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Brühler Schlosskonzerte – Musik für Gott 24.05.2013, 20 Uhr
Acht Herren aus Freiburg entführen in perfektem vokalem Wohlklang in eine zeitlich weit entfernte und umso faszinierendere Welt: die klassische Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts. Auf dem Programm steht Kirchenmusik der größten Meister dieser Zeit. Musik für Gott – das war die Bestimmung nahezu jedes Vokalwerks, das damals entstand. Doch welche Fülle der Formen findet sich in diesem Rahmen: eine Messe des päpstlichen Kapellmeisters Palestrina, Motetten von Jacobus Vaet und von dem großen Josquin Desprez, schließlich zwei Psalmvertonungen für die Karwoche von Orlando di Lasso aus seinen schon von den Zeitgenossen gerühmten Bußpsalmen. |
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Brühler Schlosskonzerte – Der Reiz des Fremden 25.05.2013, 20 Uhr
Musik kann uns in die Fremde tragen: in ferne Länder, uralte Zeiten und in die unbekannte Tiefe der eigenen Seele. Wolfgang Amadeus Mozart frönt mit dem furiosen Schlusssatz seiner berühmten A-Dur-Sonate der Türkenmode des 18. Jahrhunderts, wobei die Vorstellung von Türkischer Musik immer noch geprägt war von den Janitscharenkapellen des 1683 bis Wien vorgerückten türkischen Heers. Claude Debussy lässt – durch die Brille des musikalischen Impressionismus – in einem Satz seiner „Images“ die Welt des Barockmeisters Jean Philippe-Rameau wieder auferstehen. Felix Mendelssohn Bartholdy hat sich immer wieder kreativ mit älterer Musik auseinandergesetzt. Und Franz Schubert ist so etwas wie der erste Tiefenpsychologe der Musikgeschichte. |
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Brühler Schlosskonzerte – Der Reiz des Fremden 26.05.2013, 19.30 Uhr
Musik kann uns in die Fremde tragen: in ferne Länder, uralte Zeiten und in die unbekannte Tiefe der eigenen Seele. Wolfgang Amadeus Mozart frönt mit dem furiosen Schlusssatz seiner berühmten A-Dur-Sonate der Türkenmode des 18. Jahrhunderts, wobei die Vorstellung von Türkischer Musik immer noch geprägt war von den Janitscharenkapellen des 1683 bis Wien vorgerückten türkischen Heers. Claude Debussy lässt – durch die Brille des musikalischen Impressionismus – in einem Satz seiner „Images“ die Welt des Barockmeisters Jean Philippe-Rameau wieder auferstehen. Felix Mendelssohn Bartholdy hat sich immer wieder kreativ mit älterer Musik auseinandergesetzt. Und Franz Schubert ist so etwas wie der erste Tiefenpsychologe der Musikgeschichte. |
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50. Sockenkonzert - Kasienki & TUWIM -
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Brühler Schlosskonzerte – Die wilde Welt der Oper 26.05.2013, 11 Uhr
60 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren bilden das KinderOrchester NRW. Sie laden ein in die wilde Welt der Oper. Mit einer Ouvertüre geht es hier traditionell los: Sie stellt schon eine Geschichte vor, noch bevor die Sänger auf die Bühne kommen. Was könnte eine solche Geschichte in Tönen besser vorführen als Rossinis verrückte Ouvertüre zur verrückten Komödie über den „Barbier von Sevilla“? Anschließend erzählen die Sängerinnen und Sänger Geschichten auf ihre Art: Sie singen, und zwar Arien, mal kunstvoll, mal eingängig, aber immer spannend. Denn schließlich geht es um die wichtigen Themen des Lebens: Um Liebe, um Geschäfte, um Verwechslungen und Verwirrungen. Dazu passt, dass die Sopranistin Christiane Linke gleich in mehreren Rollen zu erleben sein wird. Den lehrreichen und amüsanten Schnelldurchgang durch die Welt der Oper mit dem KinderOrchester NRW, das sich seit 2007 mit Kinder- und Familienkonzerten im Ruhrgebiet einen Namen gemacht hat, moderiert dessen Dirigent Witolf Werner. - Geeignet für Familien mit Kindern ab 6 Jahren. |
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Alte Musik-Session 28.05.2013, ab 19.30 Uhr
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Cäcilienkonzert im Museum Schnütgen 29.05.2013, 20 Uhr
Das neue Programm des hinreißenden Mittelalterensembles |
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Das Rosetti Rätsel - Die mysteriöse Geschichte um den Komponisten Antonio Rosetti 02.06.2013, 17.00 Uhr
Wir befinden uns im Jahre 1773, als Graf Kraft Ernst zu Oettingen-Wallerstein auf dem Ausritt zu einer Jagd einen Mann in ganz üblem Zustand "hilflos und von allen Mitteln entblößt, der Verzweiflung nahe" unter einem Baum findet.... Die Compagnia di Punto erzählt die ebenso spannende wie rätselhafte Geschichte des mannes und klärt auf, wie Rosetti eigentlich schwerverletzt unter dem Baum landete ... |
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Sockenkonzerte: LIMU, LIMU, LIMA - Sonnenlieder und Waldzauber02.06.2013, 11.30 Uhr
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Forum Alte Musik Köln: Beethoven und Schubert 02.06.2013, 17 Uhr
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Brühler Schlosskonzerte – Markenzeichen Barock 08.06.2013, 20 Uhr
Sie ist ein Star, und das nicht nur in der Szene der alten Musik: Dorothee Oberlinger, „Virtuosin auf einem unterschätzten Instrument“, wie die VOGUE kürzlich in einem Porträt der Blockflötistin titelte. Und ein Star war auch er: Antonio Vivaldi. Ursprünglich Priester und Musiklehrer in Venedig, wurde er bald europaweit berühmt für das, was man gerne die „Vivaldische Konzertsatzform“ nennt. Vivaldi hat Hunderte von Konzerten geschrieben, für fast jedes damals denkbare Soloinstrument. Das macht ihn bis heute so beliebt. Für viele steht der Name Vivaldi für eingängige und mitreißende Barockmusik schlechthin. |
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Kölner Chorkonzerte 6 09.06.2013, 20:00 Uhr
Nicole Ferrein, Sopran;
Alexandra Thomas, Alt Kammerchor CONSTANT; Rodenkirchener KammerChor
Benjamin Britten: The World of the Spirit (1938) |
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Brühler Schlosskonzerte – Markenzeichen Barock 09.06.2013, 19.30 Uhr
Sie ist ein Star, und das nicht nur in der Szene der alten Musik: Dorothee Oberlinger, „Virtuosin auf einem unterschätzten Instrument“, wie die VOGUE kürzlich in einem Porträt der Blockflötistin titelte. Und ein Star war auch er: Antonio Vivaldi. Ursprünglich Priester und Musiklehrer in Venedig, wurde er bald europaweit berühmt für das, was man gerne die „Vivaldische Konzertsatzform“ nennt. Vivaldi hat Hunderte von Konzerten geschrieben, für fast jedes damals denkbare Soloinstrument. Das macht ihn bis heute so beliebt. Für viele steht der Name Vivaldi für eingängige und mitreißende Barockmusik schlechthin. |
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51. Sockenkonzert -
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Tonspur Nr.34: Antologia -
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Brühler Schlosskonzerte – Händel in Rom 22.06.2013, 20 Uhr
„Il sassone“ – „der Sachse“, unter diesem Beinamen wurde Georg Friedrich Händel in Italien berühmt. 1706 bis 1710 feierte er dort Triumphe und schuf damit die Grundlage seiner späteren Karriere in England. Er wollte in Italien nicht nur die große Vokalmusik kennen lernen, die Opern und die eben in Mode gekommene Gattung der Cantata. Ebenso sehr interessierte ihn die moderne Instrumentalmusik, etwa das in Italien neu „erfundene“ Solokonzert oder die kompositorisch anspruchsvolleren Solo- und Triosonaten. Händel machte Furore – und wenn man das Ensemble Batzdorfer Hofkapelle die Werke aus dieser Zeit spielen hört, so versteht man, warum! |
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Brühler Schlosskonzerte – Händel in Rom 23.06.2013, 19.30 Uhr
„Il sassone“ – „der Sachse“, unter diesem Beinamen wurde Georg Friedrich Händel in Italien berühmt. 1706 bis 1710 feierte er dort Triumphe und schuf damit die Grundlage seiner späteren Karriere in England. Er wollte in Italien nicht nur die große Vokalmusik kennen lernen, die Opern und die eben in Mode gekommene Gattung der Cantata. Ebenso sehr interessierte ihn die moderne Instrumentalmusik, etwa das in Italien neu „erfundene“ Solokonzert oder die kompositorisch anspruchsvolleren Solo- und Triosonaten. Händel machte Furore – und wenn man das Ensemble Batzdorfer Hofkapelle die Werke aus dieser Zeit spielen hört, so versteht man, warum! |
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Mozart und Haydn 23.06.2013, 18:00 Uhr
Kartäuserkantorei Köln,
Dirigent: Philipp Ahmann Programm: - W.A. Mozart: Requiem (KV 626) - Joseph Haydn: Missa in Angustiis (Nelson-Messe) (Hob. XXII:11) |
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EOS Kammerorchester Köln - Meisterwerke des Barock 24.06.2013
(fällt aus) | ||
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Alte Musik-Session 25.06.2013, ab 19.30 Uhr
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Das Kirchenkonzert – mit Werken u. a. von Elgar,
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"I saw a new heaven" – A-capella-Chormusik der Romantik und Moderne mit Werken von Brahms, Sandström, Jackson, Wüllner und Berger 30.06.2013, 17:00
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Schubert-Zyklus im Alten Pfandhaus II: Italien 30.06.2013, 15:00 Uhr
Wenige Gedichte stehen so sehr für die deutsche Sehnsucht nach Italien wie Goethes? Kennst Du das Land, wo die Zitronen blühn?, das Lied der Mignon aus seinem Romanfragment Wilhelm Meisters theatralische Sendung. Zahlreiche Komponisten haben den Text vertont, mit die berühmteste Fassung stammt von Franz Schubert. Diese Lied und die anderen Wilhelm-Meister-Lieder Schuberts bilden das Zentrum dieses sommerlichen Schubert-Liederkonzerts. Wenig bekannt ist, dass Schubert nicht nur deutsche Texte vertont hat, sondern auch eine ganze Reihe italienischer Gedichte in hinreißende kleine Arietten verwandelt hat. Zunächst als musikalische Hausaufgaben für seinen Lehrer Antonio Salieri, später dann aus eigenem Antrieb, entstanden eine ganze Reihe Miniaturen, in denen sich der Zauber italienischer Melodik mit Schuberts eigenem Genie aufs Schönste verbindet. |
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Brühler Schlosskonzerte – Mozarts Väter 06.07.2013, 20 Uhr
Mozart lernte sein kompositorisches Handwerk bei seinem Vater Leopold. Aber bald kam ein weiterer musikalischer Ziehvater hinzu: Mit acht Jahren begegnete er in London Johann Christian Bach, dem jüngsten Sohn Johann Sebastian Bachs. Von ihm lernte er, wie man gefällig und kunstvoll zugleich schreiben kann. Weit mehr noch regte ihn Haydns Musik an. Als die beiden einander 1781 in Wien erstmals begegneten, geschah das bereits auf Augenhöhe: Mozart sei, so Haydn gegenüber Vater Leopold, der „größte Componist, den ich von Person und den Nahmen nach kenne“. Umgekehrt brachte Mozart seine Verehrung zum Ausdruck, indem er Haydn mit dem Ehrentitel „Papa“ anredete. |
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Brühler Schlosskonzerte – Mozarts Väter 07.07.2013, 19.30 Uhr
Mozart lernte sein kompositorisches Handwerk bei seinem Vater Leopold. Aber bald kam ein weiterer musikalischer Ziehvater hinzu: Mit acht Jahren begegnete er in London Johann Christian Bach, dem jüngsten Sohn Johann Sebastian Bachs. Von ihm lernte er, wie man gefällig und kunstvoll zugleich schreiben kann. Weit mehr noch regte ihn Haydns Musik an. Als die beiden einander 1781 in Wien erstmals begegneten, geschah das bereits auf Augenhöhe: Mozart sei, so Haydn gegenüber Vater Leopold, der „größte Componist, den ich von Person und den Nahmen nach kenne“. Umgekehrt brachte Mozart seine Verehrung zum Ausdruck, indem er Haydn mit dem Ehrentitel „Papa“ anredete. |
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Brühler Schlosskonzerte – Vivaldi und Frankreich 13.07.2013, 20 Uhr
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Brühler Schlosskonzerte –
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Brühler Schlosskonzerte – Vivaldi und Frankreich14.07.2013, 19.30 Uhr
machte Antonio Vivaldi 1712 schlagartig zu einer europäischen Berühmtheit. Sie wurden in Amsterdam herausgegeben und alsbald in London nachgedruckt – und ebenso in Paris, wo sie bald jeder hören wollte. Dabei hatte sich gerade um diese Zeit auch in Frankreich eine ganz eigenständige Instrumentalmusik entwickelt, viel ernsthafter, aber nicht minder reizvoll als das, was aus Italien importiert wurde. Von dort kommen auch die Musiker, die diese Gegenüberstellung mit Leben erfüllen: das römische Kammerensemble Accademia per Musica. |
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Brühler Schlosskonzerte – Schubert und seine Vorbilder 23.08.2013, 20 Uhr
Haydn und Mozart, das waren die musikalischen Götter, an denen sich Schubert schulte. „Oh Mozart, unsterblicher Mozart, wie viele, oh wie unendlich viele solche wohltätige Abdrücke eines lichteren, besseren Lebens hast du in unsere Seelen geprägt“, so schrieb er als 19-Jähriger in sein Tagebuch. Aus dieser Zeit stammt auch seine fünfte Sinfonie – die einzige, in der er auf Klarinetten, Trompeten und Pauken verzichtet und sich damit bewusst am frühen klassischen Orchester orientiert. |
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Brühler Schlosskonzerte – Trios vom Dreigestirn 24.08.2013, 20 Uhr
„Durch ununterbrochenen Fleiß erhalten Sie: Mozart’s Geist aus Haydens Händen“. So schrieb Ferdinand Ernst von Waldstein im November 1792 in Ludwig van Beethovens Stammbuch, als sich der junge Mann nach Wien aufmachte, um bei Haydn Unterricht zu nehmen. Hier werden, im Jahr nach Mozarts Tod, die drei Wiener Klassiker erstmals zusammen genannt, zu einer Zeit, als Beethoven noch gar nicht dazu gezählt werden konnte. In drei Konzerten stellt das diesjährige Haydn-Festival Gipfelwerke der drei Klassiker aus zentralen musikalischen Gattungen einander gegenüber: Erst Klaviertrios, an den beiden folgenden Tagen dann Streichquartette und Sinfonien. |
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Brühler Schlosskonzerte – Dreimal Königsklasse 25.08.2013, 20 Uhr
Die Besetzung zwei Violinen, Viola und Violoncello war bereits verbreitet – aber erst durch Joseph Haydn wurde das Streichquartett zur Königsdisziplin der Kammermusik, zum Prüfstein dafür, ob ein Komponist sein Handwerk beherrscht. Wolfgang Amadeus Mozart bekannte, er habe „von Haydn erst gelernt, wie man Quartette schreiben müsse“. Und der junge Beethoven zögerte lange, ehe er sich an die durch Haydn und Mozart nobilitierte Gattung wagte: Erst 1801, als er schon neun Jahre in Wien lebte, veröffentlichte er die sechs Quartette op. 18 – gerade zur selben Zeit, als der bereits vom Alter geschwächte Haydn seine letzten Streichquartette schuf. |
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Brühler Schlosskonzerte – Erste Blütezeit der Sinfonie 26.08.2013, 20 Uhr
Ende des 18. Jahrhunderts lag das sinfonische Schaffen Haydns und Mozarts abgeschlossen vor. Der ältere hatte die letzte seiner über hundert Sinfonien 1795 komponiert, der jüngere die letzte von fast fünfzig Sinfonien 1788. Nur zögernd – nicht anders als beim Streichquartett – wagte sich auch Ludwig van Beethoven an die Sinfonie als die große „öffentliche“ musikalische Gattung heran. Seine ersten beiden Sinfonien knüpfen stilistisch an Haydn und Mozart an und sind dennoch völlig eigenständig. Sie schließen gewissermaßen die erste Blütezeit der Sinfonie ab – mit seiner dritten Sinfonie beginnt dann ein ganz neues Kapitel. |
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Brühler Schlosskonzerte – Paris – Kairo – Express 27.08.2013, 20 Uhr
Ende des 18. Jahrhunderts lag das sinfonische Schaffen Haydns und Mozarts abgeschlossen vor. Der ältere hatte die letzte seiner über hundert Sinfonien 1795 komponiert, der jüngere die letzte von fast fünfzig Sinfonien 1788. Nur zögernd – nicht anders als beim Streichquartett – wagte sich auch Ludwig van Beethoven an die Sinfonie als die große „öffentliche“ musikalische Gattung heran. Seine ersten beiden Sinfonien knüpfen stilistisch an Haydn und Mozart an und sind dennoch völlig eigenständig. Sie schließen gewissermaßen die erste Blütezeit der Sinfonie ab – mit seiner dritten Sinfonie beginnt dann ein ganz neues Kapitel. |
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Brühler Schlosskonzerte – Götterboten 28.08.2013, 20 Uhr
Was hat es wohl mit dem Merkur auf sich? Ist der Planet gemeint oder der römische Götterbote oder gar das chemische Element Mercurius, wie die altertümliche Bezeichnung des Quecksilbers lautet? Unter den vielen Beinamen von Haydns Sinfonien, die sich meist erst nach seinem Tod einbürgerten, ist derjenige der Sinfonie Hob. I:43 der rätselhafteste. Aber sind sie nicht ohnehin alle „Götterboten“, die Werke dieses Konzertabends: die Sinfonie, die Mozart mit 16 Jahren schrieb, das Konzert für das ätherische Instrument Flöte, komponiert vom „Londoner Bach“, der so großen Einfluss auf den jungen Mozart hatte – und schließlich der Merkur Haydns? |
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Brühler Schlosskonzerte – Der Bach Haydns 29.08.2013, 20 Uhr
Nicht Johann Sebastian Bach ist hier gemeint, sondern dessen Sohn Carl Philipp Emanuel, zu Lebzeiten weit berühmter als sein Vater. Haydn lernte ihn nie persönlich kennen, aber er war begeistert von seiner Musik und sah ihn als seinen Lehrmeister an. Wer seine (Haydns) Musik gründlich kenne, so soll er oft geäußert haben, müsse „finden, daß ich dem Emanuel Bach sehr vieles verdanke, daß ich ihn verstanden und fleißig studirt habe; er ließ mir auch selbst einmal ein Kompliment darüber machen.“ |
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Brühler Schlosskonzerte – Haydn und Schubert 30.08.2013, 20 Uhr
Als Haydn 1809 starb, war Schubert gerade 12 Jahre alt. Die beiden Komponisten gehören verschiedenen Generationen und unterschiedlichen musikgeschichtlichen Epochen an – und sind einander doch erstaunlich nahe. Kaum in einem anderen Stück Haydns wird das so deutlich wie in den berühmten f-Moll-Variationen, deren Beginn geradewegs als Schubert durchgehen könnte. Kein Werk Schuberts fügt sich dazu auf der anderen Seite besser als die variationenreiche späte A-Dur-Sonate. Und keiner wiederum könnte die Brücke zwischen den wesenverwandten Komponisten Haydn und Schubert besser schlagen als Evgeni Koroliov, einer der feinsinnigsten Pianisten unserer Zeit. |
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Brühler Schlosskonzerte – Wahre Treue 31.08.2013, 19 Uhr
Die Handlung ist nicht ganz übersichtlich: Rosina ist Fischerin (in Opern ein typischer Frauenberuf) und seit langem heimlich mit Errico verehelicht. Sie hat sogar ein Kind von ihm, was dieser aber erst gegen Ende des zweiten Akts erfährt. Erricos Tante dagegen will Rosina mit Villotto verheiraten, der ebenso reich wie dumm ist (eine – selbstverständlich nur in der Oper – häufige Kombination). Der Marquese Ernesto, mehr als nur freundschaftlich an der Tante interessiert, bedroht Rosinas Bruder Massimo mit einem Dolch, damit dieser seine Schwester vom Sinn einer Ehe mit Villotto überzeugt. Dieser wiederum wird von Errico mit vorgehaltener Pistole zum Verzicht auf Rosina genötigt. Der verängstigte Masino findet immerhin Trost bei Irenes Kammerzofe Lisetta. Doch all das ist nur der Anfang. Drei Akte dauert das heillose, aber höchst amüsante Durcheinander an – und am Ende geht zur allgemeinen Überraschung alles gut aus. |
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Brühler Schlosskonzerte – Haydn schreibt Briefe 31.08.2013, 19.30 Uhr
Nirgendwo kommt uns Haydn als Mensch so nahe wie in seinen Briefen an Maria Anna von Genzinger – ob er sich bei der guten Freundin über die Abgeschiedenheit und das mittelmäßige Essen auf Schloss Eszterháza beklagt, ob er sich in amüsanter Weise nach den guten Bissen im Haus der Familie Genzinger in Wien zurücksehnt oder ob er von London aus geistreich seine Erlebnisse schildert. Ergänzt werden die Briefe in dieser Lesung durch Auszüge aus den Londoner Tagebüchern, in denen Haydn manch kuriose Beobachtung festhielt. Zwischen den Texten erklingen Klavierwerke, die unmittelbar im Zusammenhang mit den Briefen stehen, darunter die berühmte „Genzinger-Sonate“, die Haydn seiner Briefpartnerin gewidmet hat. |
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Brühler Schlosskonzerte – Haydns Entdecker 31.08.2013, 19.30 Uhr
Johann Georg Reutter war ein bedeutender Komponist. Mit gutem Grund hatte man ihm das Amt des Domkapellmeisters an St. Stephan in Wien anvertraut. Und doch – man würde seinen Namen heute kaum mehr kennen, wenn er nicht den damals siebenjährigen Joseph Haydn als Sängerknaben in die Domkapelle aufgenommen hätte. Dort erhielt Haydn eine gediegene musikalische Ausbildung. In vielen der Werke Reutters, die in diesem Konzert erklingen, dürfte Haydn als Knabensopran mitgesungen haben. Der gestrenge Reutter war allerdings auch derjenige, der – einer verbreiteten Anekdote nach – Haydn nach dem Stimmbruch wegen eines Streiches aus dem Kapellhaus jagte. |
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Brühler Schlosskonzerte – |
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Brühler Schlosskonzerte – Wahre Treue 01.09.2013, 19 Uhr
Die Handlung ist nicht ganz übersichtlich: Rosina ist Fischerin (in Opern ein typischer Frauenberuf) und seit langem heimlich mit Errico verehelicht. Sie hat sogar ein Kind von ihm, was dieser aber erst gegen Ende des zweiten Akts erfährt. Erricos Tante dagegen will Rosina mit Villotto verheiraten, der ebenso reich wie dumm ist (eine – selbstverständlich nur in der Oper – häufige Kombination). Der Marquese Ernesto, mehr als nur freundschaftlich an der Tante interessiert, bedroht Rosinas Bruder Massimo mit einem Dolch, damit dieser seine Schwester vom Sinn einer Ehe mit Villotto überzeugt. Dieser wiederum wird von Errico mit vorgehaltener Pistole zum Verzicht auf Rosina genötigt. Der verängstigte Masino findet immerhin Trost bei Irenes Kammerzofe Lisetta. Doch all das ist nur der Anfang. Drei Akte dauert das heillose, aber höchst amüsante Durcheinander an – und am Ende geht zur allgemeinen Überraschung alles gut aus. |
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Brühler Schlosskonzerte – Haydns Entdecker 01.09.2013, 19.30 Uhr
Johann Georg Reutter war ein bedeutender Komponist. Mit gutem Grund hatte man ihm das Amt des Domkapellmeisters an St. Stephan in Wien anvertraut. Und doch – man würde seinen Namen heute kaum mehr kennen, wenn er nicht den damals siebenjährigen Joseph Haydn als Sängerknaben in die Domkapelle aufgenommen hätte. Dort erhielt Haydn eine gediegene musikalische Ausbildung. In vielen der Werke Reutters, die in diesem Konzert erklingen, dürfte Haydn als Knabensopran mitgesungen haben. Der gestrenge Reutter war allerdings auch derjenige, der – einer verbreiteten Anekdote nach – Haydn nach dem Stimmbruch wegen eines Streiches aus dem Kapellhaus jagte. |
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Brühler Schlosskonzerte – Haydn schreibt Briefe 01.09.2013, 19.30 Uhr
Nirgendwo kommt uns Haydn als Mensch so nahe wie in seinen Briefen an Maria Anna von Genzinger – ob er sich bei der guten Freundin über die Abgeschiedenheit und das mittelmäßige Essen auf Schloss Eszterháza beklagt, ob er sich in amüsanter Weise nach den guten Bissen im Haus der Familie Genzinger in Wien zurücksehnt oder ob er von London aus geistreich seine Erlebnisse schildert. Ergänzt werden die Briefe in dieser Lesung durch Auszüge aus den Londoner Tagebüchern, in denen Haydn manch kuriose Beobachtung festhielt. Zwischen den Texten erklingen Klavierwerke, die unmittelbar im Zusammenhang mit den Briefen stehen, darunter die berühmte „Genzinger-Sonate“, die Haydn seiner Briefpartnerin gewidmet hat. |
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Brühler Schlosskonzerte – |
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Carmina Burana, Carl Orff, szenische Aufführungen21.09.2013, 20:00 Uhr 22.09.2013, 15:00 Uhr KölnChor, Philharmonischer Chor Nürnberg Dirigent: Wolfgang Siegenbrink Sopran: Stephanie Wüst; Bariton: Peter Schöne Tenor; Uwe Demel |
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Cäcilienkonzert im Museum Schnütgen 25.09.2013, 20 Uhr
"Alle Klarheit ist mir verdunkelt, alle Schönheit scheint mir hässlich und alle Freude stimmt mich traurig." So beginnt der Text einer der zahlreichen ballades, in denen die blinde Schicksalsgöttin Fortuna ihr Rad allzu oft so verhängnisvoll nach unten dreht. In Allegorien und fiktiven Welten erzählen Dichter und Musiker vom Denken und Fühlen der gebildeten Hofmenschen des späten 14. Jahrhunderts und schaffen mit der Ars subtilior eine mehrstimmige |
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Brühler Schlosskonzerte – Mozart in Brühl 28.09.2013, 18 Uhr
„Zu Brühl / im Englischen Gruß / ist gut logieren zu Pferd / und zu Fuß.“ So reimt Leopold Mozart in seinen Reisenotizen aus dem Jahr 1763. Logiert haben Mozarts – Vater, Mutter und die beiden musikalischen Wunderkinder Nannerl und Wolfgang – aber dort nicht, als sie am 28. September auf der Fahrt von Bonn nach Köln Brühl besichtigten. Leopold notierte, was sie da zu Gesicht bekamen: In Falkenlust „das Spiegl-Zimmer, wo alles Schnitzwerk vergoldet ist. Chinesische Zimmer. Allée bis in den Fasangarten“, in Augustusburg „Der Canal. Garten. Schloss oder Residentz. Die würtemb.- chinesisch und franzsch: und niederländ: Tapetten. Die Stiege mit den Portraits der 5 bayr: Churfürsten. Die neuen Zimmer. Das Zimmer der Chur-fürst: Familie“. Und schließlich noch die „Franziscanerkirche und Orgl“. Auf den Tag genau 250 Jahre später erinnert dieses Konzert an den Besuch der Familie Mozart in Brühl. |
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Cäcilienkonzert im Museum Schnütgen 30.10.2013, 20 Uhr
Was macht ein englischer Gentleman, wenn er von der Premiere aus Shakespeares Globe Theatre heimkommt? Er beschwört die |
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Brühler Schlosskonzerte – Bach um vier: Kantaten 03.11.2013, 16 Uhr
Musik verstehen, kann man das überhaupt? Ist Musik nicht fürs Gefühl, fürs Unbewusste? Da hätte der alte Bach aber heftig die Stirn gerunzelt, wenn man ihm mit so einer Frage gekommen wäre! „Aber selbstverständlich“, so hätte er uns gesagt, „habt Ihr zu verstehen, wie kunstvoll ich mit meiner Musik den theologischen Kantatentext nachforme, ja sogar eigenständig deute!“ Erst über den Kopf geht dann der Weg zum Herzen: Nur, wer die Musik verstanden hat, wird sie wirklich intensiv erleben und fühlen! |
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Brühler Schlosskonzerte – Bach um vier: Triosonaten 01.12.2013, 16 Uhr
Manchmal droht das Verstehen von Musik ja schon an einem Werktitel zu scheitern: Welches Opfer erlegt Bach da wohl in dem geheimnisvollen Werk mit der Nummer 1079? Die Moderation von „Bach um vier“ wird nicht nur dieses Rätsel lüften; der Hörer erfährt auch, warum gerade Triosonaten mit ihren drei gleichberechtigten Stimmen damals als etwas so Besonderes, Kunstvolles, geradezu nach dem Muster der Dreieinigkeit Perfektes gegolten haben. |
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