Johann Philipp Kirnberger - 6 Trios
NeoBarock
Volker Möller, Violine; Maren Ries, Violine; Ariane Spiegel, Violoncello; Fritz Siebert, Cembalo und Orgel (Trio 3)
erschienen bei: ambitus Musikproduktion
Fono Forum – November 2009
Mit Witz und Charme
[…]
Das 2003 gegründete Kölner Ensemble NeoBarock hat sich […]
als stilistisch kundiger Sachwalter dieses Repertoires erwiesen. Die Natürlichkeit, mit der sie die Kirnberger-Trios angehen, nimmt ab dem ersten Ton für sich ein. Dies umso mehr, als sie den langsamen Sätzen genug Raum zur klanglichen Entfaltung geben und bei den schnellen Sätzen trotz aller Energie und hörbaren Spielfreude nie auf Temporekorde aus sind. […]
Reinmar Emans
TOCCATA/Alte Musik aktuell – Januar 2010
[…] Die Qualität der Musik ist hoch, und das kann auch von der Interpretation gesagt werden. NeoBarock bringt technisch einwandfreie, energische und farbenreiche Interpretationen, das Ensemblespiel ist makellos und das Klangbild sehr durchsichtig. Diese Triosonaten sind eine großartige Entdeckung und wecken Neugier nach anderen Werken dieses Komponisten.
Johan van Veen
CONCERTO/Das Magazin für Alte Musik – Oktober, November 2009
Verkannter Meister
[…]
Die vier Musiker von NeoBarock nehmen sich dieser Stücke mit großer Hingabe und viel Detailgenauigkeit an. Besonders gut gelingt ihnen das in den ausdrucksstarken langsamen und den von Kontrapunktik bestimmten antikisierenden Sätzen. […]
Bernhard Schrammek
ensemble/Magazin für Kammermusik – Oktober, November 2009
Anleihen des Rokoko
[…] Barocke Überlieferungen betrachtet das junge Instrumentalquartett NeoBarock nicht als Museumsstücke, sondern als Herausforderung, sie aus der Perspektive unserer Zeit neu zu entdecken und zu deuten. […]
Es ist eine für Kirnbergers Zeit rückgewandte, zuweilen auch aufs Frühbarocke, etwa auf Corelli, verweisende Musiksprache mit Anleihen aus dem Rokoko, die überaus fein und kunstvoll gebaut ist und virtuos mit barocker Formensprache spielt.
Ernst Hoffmann
» Mitwirkende/Hörproben (jpc)
» zurück |