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Brühler Schlosskonzerte 2013

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Programm

11. Mai bis 1. Dezember 2013

> Weitere Infos

Brühler Schlosskonzerte e.V.
Bahnhofstraße 16, 50321 Brühl
Fon 02232.941884, Fax 02232.941885
info@schlosskonzerte.de
www.schlosskonzerte.de


Die Konzerte:

 
Brühler Schlosskonzerte – Polterabend

11./12.05.2013
Brühl, Schloss Augustusburg
Capella Augustina | Andreas Spering
Eintritt/VVK: 47 / 37 / 32 / 23 / 14 / 9 €
Die Erfolgsgeschichte der Familie Haffner ist filmreif. Der Stammvater des Clans stammte aus einfachen Verhältnissen, wanderte nach Salzburg ein und wurde dort binnen weniger Jahre zum reichsten Kaufmann. Die Familie gewann Einfluss auf die Politik des Fürstbistums – und förderte die Kultur. Gleich zwei Werke Mozarts halten bis heute den Familiennamen lebendig: Die sogenannte „Haffner-Serenade“, komponiert 1776 am Polterabend vor der Eheschließung einer Tochter der Familie, und die „Haffner-Sinfonie“, hervorgegangen ebenfalls aus einer Serenade, die Mozart zur Erhebung Siegmund Haffners des Jüngeren in den Reichsritterstand schrieb.

 
Brühler Schlosskonzerte – Musik für Gott

24.05.2013, 20 Uhr
Brühl, Schlosskirche
Dufay Ensemble Freiburg
Eintritt/VVK: 20 € / ermäßigt 10 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Acht Herren aus Freiburg entführen in perfektem vokalem Wohlklang in eine zeitlich weit entfernte und umso faszinierendere Welt: die klassische Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts. Auf dem Programm steht Kirchenmusik der größten Meister dieser Zeit. Musik für Gott – das war die Bestimmung nahezu jedes Vokalwerks, das damals entstand. Doch welche Fülle der Formen findet sich in diesem Rahmen: eine Messe des päpstlichen Kapellmeisters Palestrina, Motetten von Jacobus Vaet und von dem großen Josquin Desprez, schließlich zwei Psalmvertonungen für die Karwoche von Orlando di Lasso aus seinen schon von den Zeitgenossen gerühmten Bußpsalmen.

 
Brühler Schlosskonzerte – Der Reiz des Fremden

25.05.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Matthias Kirschnereit, Klavier
Eintritt/VVK: 29 / 24 / 19 / 14 / 10 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Musik kann uns in die Fremde tragen: in ferne Länder, uralte Zeiten und in die unbekannte Tiefe der eigenen Seele. Wolfgang Amadeus Mozart frönt mit dem furiosen Schlusssatz seiner berühmten A-Dur-Sonate der Türkenmode des 18. Jahrhunderts, wobei die Vorstellung von Türkischer Musik immer noch geprägt war von den Janitscharenkapellen des 1683 bis Wien vorgerückten türkischen Heers. Claude Debussy lässt – durch die Brille des musikalischen Impressionismus – in einem Satz seiner „Images“ die Welt des Barockmeisters Jean Philippe-Rameau wieder auferstehen. Felix Mendelssohn Bartholdy hat sich immer wieder kreativ mit älterer Musik auseinandergesetzt. Und Franz Schubert ist so etwas wie der erste Tiefenpsychologe der Musikgeschichte.

 
Brühler Schlosskonzerte – Der Reiz des Fremden

26.05.2013, 19.30 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Matthias Kirschnereit, Klavier
Eintritt/VVK: 29 / 24 / 19 / 14 / 10 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Musik kann uns in die Fremde tragen: in ferne Länder, uralte Zeiten und in die unbekannte Tiefe der eigenen Seele. Wolfgang Amadeus Mozart frönt mit dem furiosen Schlusssatz seiner berühmten A-Dur-Sonate der Türkenmode des 18. Jahrhunderts, wobei die Vorstellung von Türkischer Musik immer noch geprägt war von den Janitscharenkapellen des 1683 bis Wien vorgerückten türkischen Heers. Claude Debussy lässt – durch die Brille des musikalischen Impressionismus – in einem Satz seiner „Images“ die Welt des Barockmeisters Jean Philippe-Rameau wieder auferstehen. Felix Mendelssohn Bartholdy hat sich immer wieder kreativ mit älterer Musik auseinandergesetzt. Und Franz Schubert ist so etwas wie der erste Tiefenpsychologe der Musikgeschichte.

 
Brühler Schlosskonzerte – Die wilde Welt der Oper

26.05.2013, 11 Uhr
Brühl, Max Ernst Museum
Christiane Linke, Sopran | KinderOrchester NRW | Witolf Werner
Eintritt/VVK: 8 € / Kinder 4 € | Inklusive Eintritt in das Max Ernst Museum
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

60 Kinder im Alter von 8 bis 14 Jahren bilden das KinderOrchester NRW. Sie laden ein in die wilde Welt der Oper. Mit einer Ouvertüre geht es hier traditionell los: Sie stellt schon eine Geschichte vor, noch bevor die Sänger auf die Bühne kommen. Was könnte eine solche Geschichte in Tönen besser vorführen als Rossinis verrückte Ouvertüre zur verrückten Komödie über den „Barbier von Sevilla“? Anschließend erzählen die Sängerinnen und Sänger Geschichten auf ihre Art: Sie singen, und zwar Arien, mal kunstvoll, mal eingängig, aber immer spannend. Denn schließlich geht es um die wichtigen Themen des Lebens: Um Liebe, um Geschäfte, um Verwechslungen und Verwirrungen. Dazu passt, dass die Sopranistin Christiane Linke gleich in mehreren Rollen zu erleben sein wird. Den lehrreichen und amüsanten Schnelldurchgang durch die Welt der Oper mit dem KinderOrchester NRW, das sich seit 2007 mit Kinder- und Familienkonzerten im Ruhrgebiet einen Namen gemacht hat, moderiert dessen Dirigent Witolf Werner. - Geeignet für Familien mit Kindern ab 6 Jahren.

 
Brühler Schlosskonzerte – Markenzeichen Barock

08.06.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Dorothee Oberlinger, Blockflöte | Das Neue Orchester | Anton Steck, Violine und Leitung
Eintritt/VVK: 47 / 37 / 32 / 23 / 14 / 9 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Sie ist ein Star, und das nicht nur in der Szene der alten Musik: Dorothee Oberlinger, „Virtuosin auf einem unterschätzten Instrument“, wie die VOGUE kürzlich in einem Porträt der Blockflötistin titelte. Und ein Star war auch er: Antonio Vivaldi. Ursprünglich Priester und Musiklehrer in Venedig, wurde er bald europaweit berühmt für das, was man gerne die „Vivaldische Konzertsatzform“ nennt. Vivaldi hat Hunderte von Konzerten geschrieben, für fast jedes damals denkbare Soloinstrument. Das macht ihn bis heute so beliebt. Für viele steht der Name Vivaldi für eingängige und mitreißende Barockmusik schlechthin.

 
Brühler Schlosskonzerte – Markenzeichen Barock

09.06.2013, 19.30 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Dorothee Oberlinger, Blockflöte | Das Neue Orchester | Anton Steck, Violine und Leitung
Eintritt/VVK: 47 / 37 / 32 / 23 / 14 / 9 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Sie ist ein Star, und das nicht nur in der Szene der alten Musik: Dorothee Oberlinger, „Virtuosin auf einem unterschätzten Instrument“, wie die VOGUE kürzlich in einem Porträt der Blockflötistin titelte. Und ein Star war auch er: Antonio Vivaldi. Ursprünglich Priester und Musiklehrer in Venedig, wurde er bald europaweit berühmt für das, was man gerne die „Vivaldische Konzertsatzform“ nennt. Vivaldi hat Hunderte von Konzerten geschrieben, für fast jedes damals denkbare Soloinstrument. Das macht ihn bis heute so beliebt. Für viele steht der Name Vivaldi für eingängige und mitreißende Barockmusik schlechthin.

 
Brühler Schlosskonzerte – Händel in Rom

22.06.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Raimund Nolte, Bass | Batzdorfer Hofkapelle
Eintritt/VVK: 38 / 33 / 28 / 21 / 12 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

„Il sassone“ – „der Sachse“, unter diesem Beinamen wurde Georg Friedrich Händel in Italien berühmt. 1706 bis 1710 feierte er dort Triumphe und schuf damit die Grundlage seiner späteren Karriere in England. Er wollte in Italien nicht nur die große Vokalmusik kennen lernen, die Opern und die eben in Mode gekommene Gattung der Cantata. Ebenso sehr interessierte ihn die moderne Instrumentalmusik, etwa das in Italien neu „erfundene“ Solokonzert oder die kompositorisch anspruchsvolleren Solo- und Triosonaten. Händel machte Furore – und wenn man das Ensemble Batzdorfer Hofkapelle die Werke aus dieser Zeit spielen hört, so versteht man, warum!

 
Brühler Schlosskonzerte – Händel in Rom

23.06.2013, 19.30 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Raimund Nolte, Bass | Batzdorfer Hofkapelle
Eintritt/VVK: 38 / 33 / 28 / 21 / 12 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

„Il sassone“ – „der Sachse“, unter diesem Beinamen wurde Georg Friedrich Händel in Italien berühmt. 1706 bis 1710 feierte er dort Triumphe und schuf damit die Grundlage seiner späteren Karriere in England. Er wollte in Italien nicht nur die große Vokalmusik kennen lernen, die Opern und die eben in Mode gekommene Gattung der Cantata. Ebenso sehr interessierte ihn die moderne Instrumentalmusik, etwa das in Italien neu „erfundene“ Solokonzert oder die kompositorisch anspruchsvolleren Solo- und Triosonaten. Händel machte Furore – und wenn man das Ensemble Batzdorfer Hofkapelle die Werke aus dieser Zeit spielen hört, so versteht man, warum!

 
Brühler Schlosskonzerte – Mozarts Väter

06.07.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Le Concert Lorrain
Eintritt/VVK: 38 / 33 / 28 / 21 / 12 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Mozart lernte sein kompositorisches Handwerk bei seinem Vater Leopold. Aber bald kam ein weiterer musikalischer Ziehvater hinzu: Mit acht Jahren begegnete er in London Johann Christian Bach, dem jüngsten Sohn Johann Sebastian Bachs. Von ihm lernte er, wie man gefällig und kunstvoll zugleich schreiben kann. Weit mehr noch regte ihn Haydns Musik an. Als die beiden einander 1781 in Wien erstmals begegneten, geschah das bereits auf Augenhöhe: Mozart sei, so Haydn gegenüber Vater Leopold, der „größte Componist, den ich von Person und den Nahmen nach kenne“. Umgekehrt brachte Mozart seine Verehrung zum Ausdruck, indem er Haydn mit dem Ehrentitel „Papa“ anredete.

 
Brühler Schlosskonzerte – Mozarts Väter

07.07.2013, 19.30 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Le Concert Lorrain
Eintritt/VVK: 38 / 33 / 28 / 21 / 12 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Mozart lernte sein kompositorisches Handwerk bei seinem Vater Leopold. Aber bald kam ein weiterer musikalischer Ziehvater hinzu: Mit acht Jahren begegnete er in London Johann Christian Bach, dem jüngsten Sohn Johann Sebastian Bachs. Von ihm lernte er, wie man gefällig und kunstvoll zugleich schreiben kann. Weit mehr noch regte ihn Haydns Musik an. Als die beiden einander 1781 in Wien erstmals begegneten, geschah das bereits auf Augenhöhe: Mozart sei, so Haydn gegenüber Vater Leopold, der „größte Componist, den ich von Person und den Nahmen nach kenne“. Umgekehrt brachte Mozart seine Verehrung zum Ausdruck, indem er Haydn mit dem Ehrentitel „Papa“ anredete.

 
Brühler Schlosskonzerte – Vivaldi und Frankreich

13.07.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Accademia per Musica | Christoph Timpe, Violine und Leitung
Eintritt/VVK: 38 / 33 / 28 / 21 / 12 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de
Die Veröffentlichung von zwölf Violinkonzerten unter dem programmatischen Titel „L’estro armonico“ machte Antonio Vivaldi 1712 schlagartig zu einer europäischen Berühmtheit. Sie wurden in Amsterdam herausgegeben und alsbald in London nachgedruckt – und ebenso in Paris, wo sie bald jeder hören wollte. Dabei hatte sich gerade um diese Zeit auch in Frankreich eine ganz eigenständige Instrumentalmusik entwickelt, viel ernsthafter, aber nicht minder reizvoll als das, was aus Italien importiert wurde. Von dort kommen auch die Musiker, die diese Gegenüberstellung mit Leben erfüllen: das römische Kammerensemble Accademia per Musica.

 
Brühler Schlosskonzerte –
Dr. Bammels verflixte Dimensionsmaschine

14.07.2013, 11 Uhr
Brühl, Max Ernst Museum
Frank Dukowski, Schauspiel | Pindakaas Saxophon Quartett
Eintritt/VVK: 8 € / Kinder 4 € | Inklusive Eintritt in das Max Ernst Museum
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Vorhang auf für das Pindakaas Saxophon Quartett und den verrückten Wissenschaftler Dr. Antonius Bammel. Dessen „ultrabahnbrechende, allumfassende 4-D-Maschine“ wird mit Musik angetrieben. Die vier Pindakaas-Saxophonisten spielen Morgenstimmung ein und schon zwitschern Vögel, die Sonne geht auf und die Frühstücks-Cornflakes duften. Doch dann stimmt irgendwas mit dem Klang nicht mehr und die Maschine droht unbrauchbar, wenn nicht sogar lebensgefährlich zu werden. Und ausgerechnet jetzt ruft auch noch Chef Gerstensack an und verlangt von Dr. Bammel, endlich die Gelddimension zu erforschen. Eine aufregende musikalische Reise durch Zeit und Raum beginnt – zu den Schmetterlingen, in die Ritterzeit, den Orient und am Ende gar ins Weltall. - Geeignet für Familien mit Kindern ab 5 Jahren.

 
Brühler Schlosskonzerte – Vivaldi und Frankreich

14.07.2013, 19.30 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Accademia per Musica | Christoph Timpe, Violine und Leitung
Eintritt/VVK: 38 / 33 / 28 / 21 / 12 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

machte Antonio Vivaldi 1712 schlagartig zu einer europäischen Berühmtheit. Sie wurden in Amsterdam herausgegeben und alsbald in London nachgedruckt – und ebenso in Paris, wo sie bald jeder hören wollte. Dabei hatte sich gerade um diese Zeit auch in Frankreich eine ganz eigenständige Instrumentalmusik entwickelt, viel ernsthafter, aber nicht minder reizvoll als das, was aus Italien importiert wurde. Von dort kommen auch die Musiker, die diese Gegenüberstellung mit Leben erfüllen: das römische Kammerensemble Accademia per Musica.

 
Brühler Schlosskonzerte – Schubert und seine Vorbilder

23.08.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Chouchane Siranossian, Violine | Capella Augustina | Andreas Spering
Eintritt/VVK: 47 / 37 / 32 / 23 / 14 / 9 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Haydn und Mozart, das waren die musikalischen Götter, an denen sich Schubert schulte. „Oh Mozart, unsterblicher Mozart, wie viele, oh wie unendlich viele solche wohltätige Abdrücke eines lichteren, besseren Lebens hast du in unsere Seelen geprägt“, so schrieb er als 19-Jähriger in sein Tagebuch. Aus dieser Zeit stammt auch seine fünfte Sinfonie – die einzige, in der er auf Klarinetten, Trompeten und Pauken verzichtet und sich damit bewusst am frühen klassischen Orchester orientiert.

 
Brühler Schlosskonzerte – Trios vom Dreigestirn

24.08.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Haydn Piano Trio
Eintritt/VVK: 38 / 33 / 28 / 21 / 12 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

„Durch ununterbrochenen Fleiß erhalten Sie: Mozart’s Geist aus Haydens Händen“. So schrieb Ferdinand Ernst von Waldstein im November 1792 in Ludwig van Beethovens Stammbuch, als sich der junge Mann nach Wien aufmachte, um bei Haydn Unterricht zu nehmen. Hier werden, im Jahr nach Mozarts Tod, die drei Wiener Klassiker erstmals zusammen genannt, zu einer Zeit, als Beethoven noch gar nicht dazu gezählt werden konnte. In drei Konzerten stellt das diesjährige Haydn-Festival Gipfelwerke der drei Klassiker aus zentralen musikalischen Gattungen einander gegenüber: Erst Klaviertrios, an den beiden folgenden Tagen dann Streichquartette und Sinfonien.

 
Brühler Schlosskonzerte – Dreimal Königsklasse

25.08.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Quatuor Cambini Paris
Eintritt/VVK: 38 / 33 / 28 / 21 / 12 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Die Besetzung zwei Violinen, Viola und Violoncello war bereits verbreitet – aber erst durch Joseph Haydn wurde das Streichquartett zur Königsdisziplin der Kammermusik, zum Prüfstein dafür, ob ein Komponist sein Handwerk beherrscht. Wolfgang Amadeus Mozart bekannte, er habe „von Haydn erst gelernt, wie man Quartette schreiben müsse“. Und der junge Beethoven zögerte lange, ehe er sich an die durch Haydn und Mozart nobilitierte Gattung wagte: Erst 1801, als er schon neun Jahre in Wien lebte, veröffentlichte er die sechs Quartette op. 18 – gerade zur selben Zeit, als der bereits vom Alter geschwächte Haydn seine letzten Streichquartette schuf.

 
Brühler Schlosskonzerte – Erste Blütezeit der Sinfonie

26.08.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Capella Augustina | Andreas Spering
Eintritt/VVK: 47 / 37 / 32 / 23 / 14 / 9 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Ende des 18. Jahrhunderts lag das sinfonische Schaffen Haydns und Mozarts abgeschlossen vor. Der ältere hatte die letzte seiner über hundert Sinfonien 1795 komponiert, der jüngere die letzte von fast fünfzig Sinfonien 1788. Nur zögernd – nicht anders als beim Streichquartett – wagte sich auch Ludwig van Beethoven an die Sinfonie als die große „öffentliche“ musikalische Gattung heran. Seine ersten beiden Sinfonien knüpfen stilistisch an Haydn und Mozart an und sind dennoch völlig eigenständig. Sie schließen gewissermaßen die erste Blütezeit der Sinfonie ab – mit seiner dritten Sinfonie beginnt dann ein ganz neues Kapitel.

 
Brühler Schlosskonzerte – Paris – Kairo – Express

27.08.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Capella Cracoviensis | Jan Tomasz Adamus
Eintritt/VVK: 38 / 33 / 28 / 21 / 12 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Ende des 18. Jahrhunderts lag das sinfonische Schaffen Haydns und Mozarts abgeschlossen vor. Der ältere hatte die letzte seiner über hundert Sinfonien 1795 komponiert, der jüngere die letzte von fast fünfzig Sinfonien 1788. Nur zögernd – nicht anders als beim Streichquartett – wagte sich auch Ludwig van Beethoven an die Sinfonie als die große „öffentliche“ musikalische Gattung heran. Seine ersten beiden Sinfonien knüpfen stilistisch an Haydn und Mozart an und sind dennoch völlig eigenständig. Sie schließen gewissermaßen die erste Blütezeit der Sinfonie ab – mit seiner dritten Sinfonie beginnt dann ein ganz neues Kapitel.

 
Brühler Schlosskonzerte – Götterboten

28.08.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Karl Kaiser, Flöte | La Stagione Frankfurt | Michael Schneider
Eintritt/VVK: 38 / 33 / 28 / 21 / 12 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Was hat es wohl mit dem Merkur auf sich? Ist der Planet gemeint oder der römische Götterbote oder gar das chemische Element Mercurius, wie die altertümliche Bezeichnung des Quecksilbers lautet? Unter den vielen Beinamen von Haydns Sinfonien, die sich meist erst nach seinem Tod einbürgerten, ist derjenige der Sinfonie Hob. I:43 der rätselhafteste. Aber sind sie nicht ohnehin alle „Götterboten“, die Werke dieses Konzertabends: die Sinfonie, die Mozart mit 16 Jahren schrieb, das Konzert für das ätherische Instrument Flöte, komponiert vom „Londoner Bach“, der so großen Einfluss auf den jungen Mozart hatte – und schließlich der Merkur Haydns?

 
Brühler Schlosskonzerte – Der Bach Haydns

29.08.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Dmitry Sinkovsky, Violine | Orquestra Barroca de Sevilla | Christophe Coin, Violoncello und Leitung
Eintritt/VVK: 38 / 33 / 28 / 21 / 12 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Nicht Johann Sebastian Bach ist hier gemeint, sondern dessen Sohn Carl Philipp Emanuel, zu Lebzeiten weit berühmter als sein Vater. Haydn lernte ihn nie persönlich kennen, aber er war begeistert von seiner Musik und sah ihn als seinen Lehrmeister an. Wer seine (Haydns) Musik gründlich kenne, so soll er oft geäußert haben, müsse „finden, daß ich dem Emanuel Bach sehr vieles verdanke, daß ich ihn verstanden und fleißig studirt habe; er ließ mir auch selbst einmal ein Kompliment darüber machen.“

 
Brühler Schlosskonzerte – Haydn und Schubert

30.08.2013, 20 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Evgenio Koroliov, Klavier
Eintritt/VVK: 29 / 24 / 19 / 14 / 10 / 7 €
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Als Haydn 1809 starb, war Schubert gerade 12 Jahre alt. Die beiden Komponisten gehören verschiedenen Generationen und unterschiedlichen musikgeschichtlichen Epochen an – und sind einander doch erstaunlich nahe. Kaum in einem anderen Stück Haydns wird das so deutlich wie in den berühmten f-Moll-Variationen, deren Beginn geradewegs als Schubert durchgehen könnte. Kein Werk Schuberts fügt sich dazu auf der anderen Seite besser als die variationenreiche späte A-Dur-Sonate. Und keiner wiederum könnte die Brücke zwischen den wesenverwandten Komponisten Haydn und Schubert besser schlagen als Evgeni Koroliov, einer der feinsinnigsten Pianisten unserer Zeit.

 
Brühler Schlosskonzerte – Wahre Treue

31.08.2013, 19 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Krystian Adam, Il Conte Errico | Raffaella Milanesi, Rosina | Ana Maria Labin, La Baronessa Irene | Colin Balzer, Il Marchese Ernesto | Johannes Weisser, Villotto | Hannah Morrison, Lisetta | Jan Kobow, Masino | Jakob Spering, Il piccolo figlio di Rosina | Capella Augustina | Andreas Spering
Eintritt/VVK: 75 / 65 / 55 / 45 / 25 / 15 €
(inkl. Feuerwerk um 22 Uhr)
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Die Handlung ist nicht ganz übersichtlich: Rosina ist Fischerin (in Opern ein typischer Frauenberuf) und seit langem heimlich mit Errico verehelicht. Sie hat sogar ein Kind von ihm, was dieser aber erst gegen Ende des zweiten Akts erfährt. Erricos Tante dagegen will Rosina mit Villotto verheiraten, der ebenso reich wie dumm ist (eine – selbstverständlich nur in der Oper – häufige Kombination). Der Marquese Ernesto, mehr als nur freundschaftlich an der Tante interessiert, bedroht Rosinas Bruder Massimo mit einem Dolch, damit dieser seine Schwester vom Sinn einer Ehe mit Villotto überzeugt. Dieser wiederum wird von Errico mit vorgehaltener Pistole zum Verzicht auf Rosina genötigt. Der verängstigte Masino findet immerhin Trost bei Irenes Kammerzofe Lisetta. Doch all das ist nur der Anfang. Drei Akte dauert das heillose, aber höchst amüsante Durcheinander an – und am Ende geht zur allgemeinen Überraschung alles gut aus.

 
Brühler Schlosskonzerte – Haydn schreibt Briefe

31.08.2013, 19.30 Uhr
Brühl, Galerie am Schloss
Peter Tonger, Lesung | Rebecca Maurer, Hammerklavier | Armin Raab, Moderation
Eintritt/VVK: 25 € / ermäßigt 12,50 € (inkl. Feuerwerk um 22 Uhr)
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Nirgendwo kommt uns Haydn als Mensch so nahe wie in seinen Briefen an Maria Anna von Genzinger – ob er sich bei der guten Freundin über die Abgeschiedenheit und das mittelmäßige Essen auf Schloss Eszterháza beklagt, ob er sich in amüsanter Weise nach den guten Bissen im Haus der Familie Genzinger in Wien zurücksehnt oder ob er von London aus geistreich seine Erlebnisse schildert. Ergänzt werden die Briefe in dieser Lesung durch Auszüge aus den Londoner Tagebüchern, in denen Haydn manch kuriose Beobachtung festhielt. Zwischen den Texten erklingen Klavierwerke, die unmittelbar im Zusammenhang mit den Briefen stehen, darunter die berühmte „Genzinger-Sonate“, die Haydn seiner Briefpartnerin gewidmet hat.

 
Brühler Schlosskonzerte – Haydns Entdecker

31.08.2013, 19.30 Uhr
Brühl, Schlosskirche
Christian Dietz, Tenor | nuovo aspetto |
Michael Dücker, Laute und Leitung
Eintritt/VVK: 25 € / ermäßigt 12,50 € (inkl. Feuerwerk um 22 Uhr)
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Johann Georg Reutter war ein bedeutender Komponist. Mit gutem Grund hatte man ihm das Amt des Domkapellmeisters an St. Stephan in Wien anvertraut. Und doch – man würde seinen Namen heute kaum mehr kennen, wenn er nicht den damals siebenjährigen Joseph Haydn als Sängerknaben in die Domkapelle aufgenommen hätte. Dort erhielt Haydn eine gediegene musikalische Ausbildung. In vielen der Werke Reutters, die in diesem Konzert erklingen, dürfte Haydn als Knabensopran mitgesungen haben. Der gestrenge Reutter war allerdings auch derjenige, der – einer verbreiteten Anekdote nach – Haydn nach dem Stimmbruch wegen eines Streiches aus dem Kapellhaus jagte.

 
Brühler Schlosskonzerte –
Wer hat Angst vor Joseph Haydn?

31.08.2013, 19.30 Uhr
Brühl, Max Ernst Museum
Scott Fields String Feartet
Eintritt/VVK: 20 € / ermässigt 10 € (inkl. Feuerwerk um 22 Uhr)
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Unter den 68 Streichquartetten Haydns gelten die sechs Quartette des op. 20 als besonders experimentierfreudig. Hier hat Haydn in der von ihm so entscheidend weiterentwickelten Gattung des Streichquartetts vieles ausprobiert. Da liegt es nahe, gerade diese Werke für ein besonderes musikalisches Abenteuer auszuwählen. Scott Fields, der in Köln lebende amerikanische Gitarrist, ist ein Grenzgänger zwischen Avantgarde-Jazz und Neuer Musik, wovon bis heute immerhin 26 von ihm herausgebrachte CDs zeugen. Erstmals legt er jetzt seinen Improvisationen Quartette Haydns zugrunde – und man darf sehr gespannt sein, wohin der Weg die beiden wesensverwandten Komponisten führt.

 
Brühler Schlosskonzerte – Wahre Treue

01.09.2013, 19 Uhr
Brühl, Schloss Augustusburg
Krystian Adam, Il Conte Errico | Raffaella Milanesi, Rosina | Ana Maria Labin, La Baronessa Irene | Colin Balzer, Il Marchese Ernesto | Johannes Weisser, Viollotto | Hannah Morrison, Lisetta | Jan Kobow, Masino | Jakob Spering, Il piccolo figlio di Rosina | Capella Augustina | Andreas Spering
Eintritt/VVK: 75 / 65 / 55 / 45 / 25 / 15 €
(inkl. Feuerwerk um 22 Uhr)
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Die Handlung ist nicht ganz übersichtlich: Rosina ist Fischerin (in Opern ein typischer Frauenberuf) und seit langem heimlich mit Errico verehelicht. Sie hat sogar ein Kind von ihm, was dieser aber erst gegen Ende des zweiten Akts erfährt. Erricos Tante dagegen will Rosina mit Villotto verheiraten, der ebenso reich wie dumm ist (eine – selbstverständlich nur in der Oper – häufige Kombination). Der Marquese Ernesto, mehr als nur freundschaftlich an der Tante interessiert, bedroht Rosinas Bruder Massimo mit einem Dolch, damit dieser seine Schwester vom Sinn einer Ehe mit Villotto überzeugt. Dieser wiederum wird von Errico mit vorgehaltener Pistole zum Verzicht auf Rosina genötigt. Der verängstigte Masino findet immerhin Trost bei Irenes Kammerzofe Lisetta. Doch all das ist nur der Anfang. Drei Akte dauert das heillose, aber höchst amüsante Durcheinander an – und am Ende geht zur allgemeinen Überraschung alles gut aus.

 
Brühler Schlosskonzerte – Haydns Entdecker

01.09.2013, 19.30 Uhr
Brühl, Schlosskirche
Christian Dietz, Tenor | nuovo aspetto |
Michael Dücker, Laute und Leitung
Eintritt/VVK: 25 € / ermäßigt 12,50 €
(inkl. Feuerwerk um 22 Uhr)
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Johann Georg Reutter war ein bedeutender Komponist. Mit gutem Grund hatte man ihm das Amt des Domkapellmeisters an St. Stephan in Wien anvertraut. Und doch – man würde seinen Namen heute kaum mehr kennen, wenn er nicht den damals siebenjährigen Joseph Haydn als Sängerknaben in die Domkapelle aufgenommen hätte. Dort erhielt Haydn eine gediegene musikalische Ausbildung. In vielen der Werke Reutters, die in diesem Konzert erklingen, dürfte Haydn als Knabensopran mitgesungen haben. Der gestrenge Reutter war allerdings auch derjenige, der – einer verbreiteten Anekdote nach – Haydn nach dem Stimmbruch wegen eines Streiches aus dem Kapellhaus jagte.

 
Brühler Schlosskonzerte – Haydn schreibt Briefe

01.09.2013, 19.30 Uhr
Brühl, Galerie am Schloss
Peter Tonger, Lesung | Rebecca Maurer, Hammerklavier | Armin Raab, Moderation
Eintritt/VVK: 25 € / ermäßigt 12,50 € (inkl. Feuerwerk um 22 Uhr)
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Nirgendwo kommt uns Haydn als Mensch so nahe wie in seinen Briefen an Maria Anna von Genzinger – ob er sich bei der guten Freundin über die Abgeschiedenheit und das mittelmäßige Essen auf Schloss Eszterháza beklagt, ob er sich in amüsanter Weise nach den guten Bissen im Haus der Familie Genzinger in Wien zurücksehnt oder ob er von London aus geistreich seine Erlebnisse schildert. Ergänzt werden die Briefe in dieser Lesung durch Auszüge aus den Londoner Tagebüchern, in denen Haydn manch kuriose Beobachtung festhielt. Zwischen den Texten erklingen Klavierwerke, die unmittelbar im Zusammenhang mit den Briefen stehen, darunter die berühmte „Genzinger-Sonate“, die Haydn seiner Briefpartnerin gewidmet hat.

 
Brühler Schlosskonzerte –
Wer hat Angst vor Joseph Haydn?

01.09.2013, 19.30 Uhr
Brühl, Max Ernst Museum
Scott Fields String Feartet
Eintritt/VVK: 20 € / ermässigt 10 € (inkl. Feuerwerk um 22 Uhr)
info@schlosskonzerte.de | http://www.schlosskonzerte.de

Unter den 68 Streichquartetten Haydns gelten die sechs Quartette des op. 20 als besonders experimentierfreudig. Hier hat Haydn in der von ihm so entscheidend weiterentwickelten Gattung des Streichquartetts vieles ausprobiert. Da liegt es nahe, gerade diese Werke für ein besonderes musikalisches Abenteuer auszuwählen. Scott Fields, der in Köln lebende amerikanische Gitarrist, ist ein Grenzgänger zwischen Avantgarde-Jazz und Neuer Musik, wovon bis heute immerhin 26 von ihm herausgebrachte CDs zeugen. Erstmals legt er jetzt seinen Improvisationen Quartette Haydns zugrunde – und man darf sehr gespannt sein, wohin der Weg die beiden wesensverwandten Komponisten führt.

(Konzert-Einführung: So 1.9. 18-19 Uhr: Die Musiker demonstrieren Techniken zur Verschmelzung von komponiertem Material und Improvisation, darunter Loops die sich ausdehnen und verengen, optionale Cues, sich verschiebende Loops, Cues, die Puls und Zeitmaß regulieren und Handzeichen, die den zeitlichen Ablauf bestimmen. Der Vortrag findet teilweise in englischer Sprache statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht nötig.)

 
Brühler Schlosskonzerte – Mozart in Brühl

28.09.2013, 18 Uhr
Brühl, Schlosskirche
Marieke Spaans, Hammerklavier | Mitgl. des Schuppanzigh Quartetts
Eintritt/VVK: 25 € / ermäßigt 12,50 €
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„Zu Brühl / im Englischen Gruß / ist gut logieren zu Pferd / und zu Fuß.“ So reimt Leopold Mozart in seinen Reisenotizen aus dem Jahr 1763. Logiert haben Mozarts – Vater, Mutter und die beiden musikalischen Wunderkinder Nannerl und Wolfgang – aber dort nicht, als sie am 28. September auf der Fahrt von Bonn nach Köln Brühl besichtigten. Leopold notierte, was sie da zu Gesicht bekamen: In Falkenlust „das Spiegl-Zimmer, wo alles Schnitzwerk vergoldet ist. Chinesische Zimmer. Allée bis in den Fasangarten“, in Augustusburg „Der Canal. Garten. Schloss oder Residentz. Die würtemb.- chinesisch und franzsch: und niederländ: Tapetten. Die Stiege mit den Portraits der 5 bayr: Churfürsten. Die neuen Zimmer. Das Zimmer der Chur-fürst: Familie“. Und schließlich noch die „Franziscanerkirche und Orgl“. Auf den Tag genau 250 Jahre später erinnert dieses Konzert an den Besuch der Familie Mozart in Brühl.

 
Brühler Schlosskonzerte – Bach um vier: Kantaten

03.11.2013, 16 Uhr
Brühl, Schlosskirche
Gesangssolisten | Capella Augustina | Andreas Spering, Leitung und Moderation
Eintritt/VVK: 20 € / ermässigt 10 €
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Musik verstehen, kann man das überhaupt? Ist Musik nicht fürs Gefühl, fürs Unbewusste? Da hätte der alte Bach aber heftig die Stirn gerunzelt, wenn man ihm mit so einer Frage gekommen wäre! „Aber selbstverständlich“, so hätte er uns gesagt, „habt Ihr zu verstehen, wie kunstvoll ich mit meiner Musik den theologischen Kantatentext nachforme, ja sogar eigenständig deute!“ Erst über den Kopf geht dann der Weg zum Herzen: Nur, wer die Musik verstanden hat, wird sie wirklich intensiv erleben und fühlen!

 
Brühler Schlosskonzerte – Bach um vier: Triosonaten

01.12.2013, 16 Uhr
Brühl, Schlosskirche
Mitglieder der Capella Augustina
Eintritt/VVK: 20€ / ermässigt 10 €
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Manchmal droht das Verstehen von Musik ja schon an einem Werktitel zu scheitern: Welches Opfer erlegt Bach da wohl in dem geheimnisvollen Werk mit der Nummer 1079? Die Moderation von „Bach um vier“ wird nicht nur dieses Rätsel lüften; der Hörer erfährt auch, warum gerade Triosonaten mit ihren drei gleichberechtigten Stimmen damals als etwas so Besonderes, Kunstvolles, geradezu nach dem Muster der Dreieinigkeit Perfektes gegolten haben.

Platzhalter Brühler Schlosskonzerte e.V.
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Fon 02232.941884, Fax 02232.941885
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